Nach Wahl und Initiativen

Gerhard Pfister brauchte eine Auszeit im Kloster

Parlamentsbetrieb, Initiativen, Wahlen: Gerhard Pfister brauchte eine Auszeit. (Bild: © Parlamentsdienste / Goran Basic)

Als Parteipräsident steht man ständig unter Strom. Mitte-Präsident Gerhard Pfister hat mit Fusion, Initiativen und Wahlen intensive Jahre hinter sich. Weshalb er eine Woche Pause gemacht hat.

Die Fusion von CVP und BDP zur Mitte, die eidgenössischen Wahlen und zwei Initiativen, denen im Endspurt noch Tausende Unterschriften fehlten. Zwar ging alles glatt, unter anderem wurde Gerhard Pfister im ersten Wahlgang gewählt (zentralplus berichtete). Auch die Initiativen kamen zustande. Doch die letzten vier Jahre waren für den Mitte-Präsidenten sehr intensiv, wie er gegenüber der «Aargauer Zeitung» zugibt. Nachdem er die Initiativen über die Schwelle gebracht hatte, nahm der Zuger erstmals seit seiner Wahl zum Parteipräsidenten eine Auszeit.

Dafür ging er für eine Woche nach Disentis – ins Kloster. Dieses bietet einen «Ich bin dann mal weg»-Aufenthalt auf Zeit an. Pfister kennt das Bündner Kloster noch von früher: Dort absolvierte er seine Matura. Er musste zur Ruhe kommen, wie er die Pause erklärt. Er habe viel gelesen und sich gut erholt.

Mit seiner Auszeit ist er nicht allein: Auch andere nationale Parteispitzen benötigten nach den Wahlen etwas Ruhe. So verreiste SP-Co-Präsident Cédric Wermuth nach den Wahlen mit seiner Familie zwei Monate nach Vietnam und in die Philippinen. FDP-Präsident Thierry Burkart gönnte sich zwar keine klassische Pause, wie die Zeitung schreibt. Doch er habe sich nach den Wahlen Zeit genommen, «um innezuhalten und neue Kraft zu tanken».

Verwendete Quellen
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