Politik
Einwohnerrat spricht mehr Stellenprozente

Entlastung für Emmer Sozialdepartement ist in Sicht

Das Sozialdepartement Emmen darf aufgestockt werden: Das hat der Einwohnerrat am Dienstag beschlossen. (Bild: ber)

Im Sozialdepartement Emmen ist in den letzten Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben. Nun ist Entlastung in Sicht: Der Einwohnerrat gibt grünes Licht für mehr Ressourcen.

Hohe Arbeitsbelastung, Chefwechsel, Kündigungen: Im Sozialdepartement Emmen sind in den letzten Jahren die Mitarbeiterinnen regelrecht davongerannt. Das hat den Gemeinderat auf den Plan gerufen. Er will mehr Ressourcen schaffen (zentralplus berichtete). Und die hat der Einwohnerrat am Dienstag gesprochen.

Neue Mitarbeiter sollen ab Januar 2023 anfangen

Fast unbestritten ist dabei die Notwendigkeit der 120 Stellenprozente. Wie die «Luzerner Zeitung» berichtet, haben 26 Einwohnerräte dafür und sechs dagegen gestimmt – die SVP-Fraktion. Trotzdem sind auch bei den anderen Fraktionen noch Fragen offen geblieben.

So hat beispielsweise Esther Ammann (Grüne) bezweifelt, ob diese zusätzlichen 120 Stellenprozente reichen. Und Marco Paternoster (SVP) hat sich gefragt, ob die Gemeinde dafür das Geld besitze. Christian Kravogel (GLP) hat hingegen das erwähnte Sparpotenzial von 300'000 Franken kritisch beäugt: «Das erscheint uns sehr optimistisch gerechnet.»

Mit der Annahme des Berichts und Antrags hat die Gemeinde Emmen nun grünes Licht für die Rekrutierung. Geplant ist, dass diese noch in diesem Jahr erfolgt, damit die neuen Angestellten ihre Stelle per 1. Januar 2023 antreten können.

Verwendete Quellen
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