Ständerätin fordert Aufrüstung

Andrea Gmür: «Will Kinder so nicht in Krieg schicken»

Ständerätin Andrea Gmür wünscht sich mehr Mittel für die Schweizer Armee. (Bild: zvg)

Russland hat die Ukraine vor zwei Jahren angegriffen. Der Krieg beschäftigt auch die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür.

Andrea Gmür fordert am Freitagabend in der «Arena» auf «SRF» mehr Mittel für die Armee. «Sie hat zu wenig Munition, zu wenig taugliche Waffen und die Systeme kommen an ihr Lebensende», sagte die 59-Jährige. Ihr Fazit: «Ich will meine Kinder in so einer Situation nicht in den Krieg schicken.»

Dass der Armee das Geld für solche Investitionen fehlt, bedauert Gmür. Statt bis 2030 wird das Budget erst bis 2035 auf ein Prozent des BIP erhöht. Dafür stimmten gemäss SRF-Moderatorin Nathalie Christen in Bundesbern auch viele Mitte-Parlamentarier. Gmür findet: «Das war ein Fehler». In der Mitte seien sich in dieser Frage die Finanz- und Sicherheitspolitiker nicht einig geworden.

Thematisiert wurden in der «Arena» auch die Negativschlagzeilen rund um die Ruag (zentralplus berichtete). Schuld an diesen Problemen sei aber nicht etwa Mitte-Bundesrätin Viola Amherd, die, so Gmür, im VBS «aufgeräumt» habe. Sondern deren Vorgänger Ueli Maurer und Guy Parmelin von der SVP.

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4 Kommentare
  • Profilfoto von Franz
    Franz, 25.02.2024, 12:14 Uhr

    Der Subtext zu Gmürs Aussage: Die Mutter schickt ihre Kinder in den Krieg. Bemerkenswert, wir leben also im Matriarchat. Früher schickte die katholische Oberschicht ihre Söhne nach Frankreich, um die Könige zu schützen, gegen gutes Entgelt natürlich (für die Entsender). Ein Denkmal in Luzern erinnert daran.

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  • Profilfoto von Yannick Hagmann
    Yannick Hagmann, 25.02.2024, 11:16 Uhr

    Als ob die Oberschichtlerin Andrea Gmür ihre Kinder je in einen echten Krieg schicken würde. Wer's glaubt!

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  • Profilfoto von Kasimir Pfyffer
    Kasimir Pfyffer, 24.02.2024, 16:57 Uhr

    Die Dame schien mir noch nie richtig geerdet zu sein. Doch langsam mache ich mir ernsthaft Sorgen um sie. Da halluziniert sie einen Angriff auf die Schweiz, die von drei Nato-Staaten und einem neutralen Land umgeben ist. Oder sie redet von "zu wenig Geld" für die Armee, der man in den nächsten 10 Jahren Dutzende von Milliarden in den Schlund werfen will. Und dann noch das geschmacklose "Argument" mit den Kindern. Mir scheint, die Mitte ist nicht mehr der rechte (sic!) Ort für sie.

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    • Profilfoto von Lukas
      Lukas, 25.02.2024, 07:19 Uhr

      Sie hat recht. In Europa wird wieder geschlachtet, das Risiko, dass sich der Konflikt in den nächsten Jahren ausweitet ist sehr hoch. Man kann doch nicht allen Ernstes darauf vertrauen, dass uns die Nachbarländer dann schon retten werden, was für eine fahrlässige und naive Vorstellung ist das. Es ist höchste Zeit sich darauf vorzubereiten, das allein wird viele Jahre beanspruchen..

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