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Pöbeleien auf Raststätten und aufgelöste «Mahnwache»: Die Polizei hatte einiges zu tun
  • Gesellschaft
Die Luzerner Polizei stand am Wochenende im Dauereinsatz. (Symbolbild)

Luzern: So verlief das Wochenende aus Polizeisicht Pöbeleien auf Raststätten und aufgelöste «Mahnwache»: Die Polizei hatte einiges zu tun

2 min Lesezeit 24.05.2020, 16:44 Uhr

Das Wochenende zog mehrere Einsätze der Luzerner Polizei mit sich. Am Freitag wurden zahlreiche Ruhestörungen gemeldet, am Samstag half der Regen mit, dass nicht noch mehr geschah.

Der sommerliche Wetter am Freitag verleitete viele dazu, das Wochenende draussen einzuläuten. Die Folge: Aus dem ganzen Kantonsgebiet gingen bei der Luzerner Polizei Meldungen betreffend Ruhestörungen ein.

Aufgrund dieser Einsätze konnten insbesondere in der Stadt Luzern weniger Kontrollen bei Parkanlagen durchgeführt werden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Im Inselipark und auf dem Europaplatz musste die Polizei in der Folge feststellen, dass erneut viele Jugendliche in Gruppen zusammen waren und die Vorgaben gemäss der Covid-19-Verordnung des Bundes nicht eingehalten wurden.

20 Personen weggewiesen

Der Samstag verlief insgesamt etwas ruhiger. Allerdings trug der am Nachmittag einsetzende Regen wohl massgeblich dazu bei. Dennoch stand die Polizei an mehreren Fronten im Einsatz. Auf dem Bahnhofplatz in der Stadt Luzern wurde etwa die Durchführung einer «Mahnwache» von Corona-Skeptikern verhindert, indem vor Beginn mehrere Personen kontrolliert und über 20 formlos weggewiesen wurden.

In der Innenstadt wurden in der Nacht auf Sonntag mehrere grössere Personengruppierungen festgestellt, welche Ruhestörungen verursachten. Diese wurden gebüsst, teilt die Polizei weiter mit.

Tankstellen mussten vorübergehend geschlossen werden

Auf den Autobahnraststätten auf der A14 bei Inwil wurde in der Nacht auf Sonntag gegen 0:30 Uhr ein sehr hohes Personenaufkommen festgestellt. «Die Autos standen kreuz und quer, die Abstände gemäss Covid-19-Verordnung wurden nicht eingehalten», berichtet die Polizei.

Das Personal der Raststätte wurde teilweise von nicht einsichtigen Kunden angefeindet. Die Tankstellen und die Shops mussten vorübergehend geschlossen werden. Es wurden mehrere Personen weggewiesen oder gebüsst.

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