Planespotter müssen für WEF-Flieger nach Zürich reisen
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Er wird wohl mehr oder weniger leer bleiben während dem WEF: Der Flugplatz Emmen (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Flugplatz Emmen ist zu klein Planespotter müssen für WEF-Flieger nach Zürich reisen

2 min Lesezeit 2 Kommentare 13.10.2020, 08:10 Uhr

Enttäuschung für Zentralschweizer Planespotter: Die Flugzeuge der Staatsoberhäupter, die das WEF auf dem Bürgenstock besuchen werden, landen voraussichtlich in Zürich. Zumindest die Anwohner des Emmer Flugplatzes dürften sich darüber freuen.

Die Faszination ist jeweils gross, wenn Flugzeuge von Staatsoberhäuptern landen, die für das WEF in Davos in die Schweiz reisen. Nur schon Trumps Delegation wird jeweils mit zwei bis drei Dutzend Fliegern – der Air Force One – über den grossen Teich geflogen.

2021 findet das Weltwirtschaftsforum auf dem Bürgenstock und in Luzern statt, weshalb es nicht ganz abwegig wäre, die Gäste auf dem Flugplatz Emmen zu empfangen und von dort aus auf den Bürgenstock zu bringen. Dem ist aber nicht so.

Grossstadt statt Zentralschweiz

Wie «20 Minuten» schreibt, seien die Platzverhältnisse für die Ankunft der Mächtigen aus aller Welt in Emmen nicht ausreichend. So auch auf dem Flugplatz in Buochs. «Vorausgesetzt, der Präsident der Vereinigten Staaten würde ans WEF anreisen, so würde etwa die Air Force One wie bisher wohl in Zürich-Kloten landen», meint Eugen Bürgler, Redaktor bei Skynews.ch gegenüber dem Portal.

Jene, die sich bisher Sorgen um zusätzlichen Fluglärm in der Region Emmen gemacht haben, dürfen also beruhigt sein. Da die Infrastruktur sowohl in Emmen als auch in Buochs nicht für die Ankunft der Staatsoberhäupter und deren Delegationen ausreichen würden, werden die allermeisten in Zürich landen.

Anschliessend werden die Gäste mit Limousinen – teilweise mit eigens mitgebrachten – oder mit Helikoptern auf den Bürgenstock gebracht. Das Resort verfüge über mehrere Landeplätze für Helikopter der Schweizer Luftwaffe. Wie genau das Transportkonzept schlussendlich aussieht, ist noch unklar, wie ein Experte mitteilt.

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2 Kommentare
  1. Stans Stader, 13.10.2020, 13:21 Uhr

    Wir wollen diesen Gugus nicht durch unser Dorf!

  2. Peter Lehmann, 13.10.2020, 09:11 Uhr

    Für die zahlreichen Privatjets der CEO, CFO und sonstigen Kader hat’s sehr wohl Platz in Buochs und Emmen, das ist ja jeweils in Dübendorf nicht anders. Und sind wir ehrlich, wenn man diesen überflüssigen Bonzenanlass schon unbedingt hier haben will, muss man auch mit dem Fluglärm und den Demos leben. Nur leider trifft’s dann eben die Bevölkerung, die Politiker und Wirtschaftsförderer können ja dann noch genug absahnen.

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