Pilatus Arena erhält Support von links bis rechts
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Das Stimmvolk entscheidet am 29. November über die Pilatus Arena. (Bild: zvg)

Polarisierender Mega-Bau in Kriens Pilatus Arena erhält Support von links bis rechts

2 min Lesezeit 2 Kommentare 13.10.2020, 13:20 Uhr

Der Zankapfel Pilatus Arena erhält eine neue Stimme. Aus Vertretern verschiedener Parteien hat sich ein Komitee gegründet, das der geplanten Sportarena Rückenwind geben will.

Für den FDP-Einwohnerrat und Co-Präsident des Komitees, Enrico Ercolani, ist die Pilatus Arena ein Leuchtturmprojekt auf Krienser Boden: «Die Pilatus Arena ist eine einmalige Chance für Kriens und den Sport. Diese dürfen wir auf keinen Fall verpassen», schreibt er in einer Medienmitteilung.

Als Hauptargumente hebt das Komitee den Standort in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Mattenhof und die Macher hinter dem Projekt hervor, die auch schon für die Swisspor Arena in der Allmend verantwortlich waren. Ausserdem bleibe das finanzielle Risiko für Kriens aus, weil die Stadt nichts an die Erstellung und den Unterhalt der Halle bezahlt. Die Finanzierung erfolge durch Beiträge des Bundes und des Kantons und aus den Erlösen der Wohnungen in den beiden Wohntürmen. Nicht zuletzt steht auch das Angebot für den Spitzen-, Breiten- und Nachwuchssport im Vordergrund bei der Argumentation für das Projekt.

Das Grossprojekt umfasst neben einer Sporthalle auch zwei Wohntürme.

Komitee gegen Komitee

Im Co-Präsidium des überparteilichen Komitees sitzen aktuell die ehemalige Stadträtin Judith Luthiger (SP), Kurt Gisler (Parteipräsident CVP), Marco Stocker (Parteipräsident GLP), Ursula Gerber (Messeleiterin Messe Luzern), Räto Camenisch (Fraktionschef SVP) und Fredi Stalder, Präsident des Dachverbandes der Krienser Sportvereine. Stalder bezeichnet die Halle als «überlebenswichtig für den Indoorsport». Und weiter: «Dass sie realisiert werden kann, ohne dass Kriens einen Franken investieren muss, ist grandios.»

Die Stadt Kriens stimmt am 29. November über den Bebauungsplan und die Teiländerung des Zonenplans ab. Dies «nachdem eine Gruppierung mit fragwürdigen Argumenten und Falschaussagen das Referendum ergriffen hatte», wie «Ja zur Pilatus Arena!» weiter schreibt. Der Seitenhieb gilt dem Komitee «Weniger ist mehr», das Ende August die nötigen Unterschriften für ein Referendum zusammengetragen hat (zentralplus berichtete).

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2 Kommentare
  1. Emma Medici, 04.11.2020, 23:16 Uhr

    Die Bildmanipulation der Befürworter stört mich bereits seit Jahren. Weshalb wird keine einzige Visualisierung veröffentlich, bei der man den ganzen Turm in der Umgebung sieht?

    Zeigen Sie die ganze Wahrheit, zum Beispiel vom Sonnenberg aus gesehen.

  2. Müller, 14.10.2020, 15:16 Uhr

    diese Gstung auf dem kl, Baugelände die Wohntürme passen überhaupt nicht hin, schön vor die anderen Wohnblöcke nur so weiter bald ist man mit Horw zusammen ja kein Grün übriglassen gell.

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