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Pfusch am Bau in der Altstadt
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HIer werden die Pflastersteine an der Mariahilfgasse erneut verlegt. (Bild: Facebook)

Pflastersteine haben falsche Farbe Pfusch am Bau in der Altstadt

1 min Lesezeit 2 Kommentare 18.10.2019, 08:00 Uhr

An der Mariahilfgasse wurden Steine im falschen Farbton verlegt. Das ausführende Bauunternehmen ersetzt diese nun und pflästert gleich weiter.

Die Facebook-Seite «Sorgenbriefkasten der Stadt Luzern» zeigt ein Foto, der Baustelle an der Mariahilfgasse. Darauf zu sehen: Ein rötlicher Pflastersteinboden, der von einem Bagger aufgebrochen wird. Dahinter werden Pflastersteine in einer anderen Farbe gelagert.

Farbton stimmt nicht

Erst im Frühling wurde der rötliche Pflasterboden fertiggestellt. Da die neuen Pflastersteine farblich nicht mit den alten übereinstimmen würde, müsse nun der Boden nochmals gepflästert werden, wie «20 Minuten» schreibt. «Unter anderem bestehen erhebliche Farbunterschiede zwischen den bestehenden und der neuen Pflästerung», teilte Strasseninspektor Urs Stalder dem Medium mit.

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Erneuerung für 70’000 Franken

Der Strasseninspektor sagt weiter: «Leider wurden die Arbeiten nicht unseren Auflagen gemäss ausgeführt.» Nach Absprache des Tiefbauamtes und dem zuständigen Bauunternehmen habe sich die Baufirma einverstanden erklärt, die Kosten für die Neuverlegung zu übernehmen.

Nun würden auch weitere Flächen erneuert um die ganze Gassenbreite einheitlich zu halten. Die Kosten für die Erneuerungen sollen 70’000 Franken kosten. Finanziert werde dies aus dem Spezialfonds Grabenaufbruch.

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2 Kommentare
  1. Jonny Berger, 25.10.2019, 09:55 Uhr

    Ich staune immer wieder, was für Luxusprobleme wir hier in der Schweiz haben. Ja, mag sein, dass die Farbe der neu verlegten Steine nicht den Vorgaben entsprechen. Aber ist es wirklich nötig, die dann wieder auszuwechseln? Schaut man sich die Häuser in dieser Gasse an, dann sieht man doch auch x-verschiedene Farben an den Hauswänden. Also sollte es doch auch nicht stören, wenn die Pflastersteine nicht überall die gleiche Farbe haben. Und sowieso, mir gefallen die nun wieder herauszureissenden Steine sowieso viel besser. Meiner Meinung nach hätte man sich die Übung also getrost sparen können und mit dem Geld was Gescheiteres angefangen!

  2. Joseph de Mol, 18.10.2019, 12:23 Uhr

    Das mutet geradezu so an, als wäre dies eine Kulanzleistung des Bauunternehmers! Dabei ist diese Haftungsfrage das A und O jedes Werkvertrages. Mir scheint, die Stadt Luzern geht dort noch immer viel zu oft fahrlässig ans Werk. Ähnlich hat es sich damals auch beim KKL verhalten: Als nach zehn Jahren erste grobe (evtl. sogar grobfahrlässige) Baumängel in der Dachkonstruktion zu Tage traten, hat der Bauunternehmer gem. Verträgen jeglichen Haftung abgelehnt. Bezahlt hat dann, wie allzu oft, einfach der Steuerzahler. Darum macht auch jeder so gerne Geschäfte mit der Stadt Luzern: Der Steuersäckel ist nie leer und man kann sich daraus bedienen.