Personal von Luzerner Kantonsspital und Psychiatrie kämpft um einen Gesamtarbeitsvertrag
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Das Luzerner Kantonsspital wird 2021 eine Aktiengesellschaft, (Bild: ber)

Arbeitsbedingungen in der Pflege Personal von Luzerner Kantonsspital und Psychiatrie kämpft um einen Gesamtarbeitsvertrag

1 min Lesezeit 21.11.2020, 12:26 Uhr

Die Mitarbeitenden von Luks und Lups sollen einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) erhalten, weil die beiden Institutionen in gemeinnützige Aktiengesellschaften umgewandelt werden. Die Verhandlungen verlaufen offenbar harzig.

Schweizweit demonstriert das Pflegepersonal für bessere Arbeitsbedingungen. Die aktuelle Corona-Krise gibt dem Anliegen neuen Aufwind. «Klatschen allein reicht nicht», lautet die Message der Demonstrantinnen (zentralplus berichtete).

Hinter den Kulissen laufen derweil die Verhandlungen über einen GAV zwischen dem Personal und dem Luzerner Kantonsspital (Luks) sowie der Luzerner Psychiatrie (Lups). Diese dauern länger als geplant, wie die Nachrichtenagentur Keystone/SDA berichtet.

Weil der Vertragsentwurf anders als vorgesehen nicht bis Ende 2020 vorliegt, wird die Urabstimmung beim Personal verschoben. Sie soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 stattfinden. Darauf hätten sich beide Verhandlungsseiten geeinigt, teilten sie am Freitag gemeinsam mit.  Über den Inhalt der Verhandlungen habe man Stillschweigen vereinbart.

Als Übergangsregelung gelten die bisherigen Anstellungsbedingungen weiterhin. Der Kündigungsschutz und die Mitwirkungsvereinbarung mit der Personalkommission bleiben bestehen. Bei der Lups erübrigt sich eine Übergangslösung, weil es erst 2022 zur AG wird. Beim Luks ist dies schon 2021 der Fall.

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