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Packen wirs an: zwei Neubauten und ein Parkhaus
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Das in die Jahre gekommene Kantonsspital Wolhusen. Ein Neubau wird auf rund 110 Millionen Franken geschätzt. (Bild: luks.ch)

Kantonsspital Luzern und Wolhusen Packen wirs an: zwei Neubauten und ein Parkhaus

3 min Lesezeit 18.01.2017, 12:26 Uhr

Im Luzerner Kantonsspital Wolhusen wird im laufenden Jahr den geplanten Neubau angepackt, im Kantonsspital Luzern wird ein Teil des Kinderspitals vorübergehend in die Frauenklinik verlegt. Bald rückt auch das geplante neue Parkhaus in den Fokus.

«Wir planen im Interesse zukünftiger Generationen und haben denAnspruch, alle Grossbauprojekte mit dem Blick fürs Ganze anzugehen», fasst Beat Villiger, Präsident des Spitralrats, die Entscheidungen ebendieses Gremiums zusammen. Dieser hat die nächsten Schritte für die baulichen Massnahmen festgelegt, wie am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt wurde.

Neubau mit Rehabilitation

Die Wettbewerbsausschreibung des Luzerner Kantonsspitals Wolhusen steht nach Abschluss der Machbarkeitsstudie kurz bevor. Bis 2022 soll der Neubau gemäss heutigem Planungsstand im nördlichen Teil des Areals zu stehen kommen. Wie vom Regierungsrat definiert, umfasst das medizinische Leistungsangebot die erweiterte Grundversorgung mit der Inneren Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, der Chirurgie, der Orthopädie als Schwerpunkt sowie die muskuloskelettale Rehabilitation. Für Letztere besitzt das Spital Wolhusen ebenfalls einen Leistungsauftrag des Kantons Luzern. Geplant sind 56 Einzelzimmer im Akutbereich, die teilweise mit zwei Betten ausgestattet werden können. Für die Rehabilitation geht das Spital im Rahmen des Wettbewerbs von 20 Betten mit Möglichkeit einer späteren Erweiterung aus.

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Mit der Rehabilitation wird bereits im bestehenden Gebäude im dritten Quartal 2017 gestartet. Der Fokus der Abteilung liegt auf der Wiederherstellung der körperlichen Fähigkeiten von Patienten mit teils schwerwiegenden Einschränkungen des Bewegungs- und Stützapparats bei Erkrankungen, nach Unfällen und Operationen.

Mehr Platz im Kinderspital

Die zweite Phase der Überbrückungsmassnahmen bis zum Neubau des Kinderspitals des LUKS soll wie angekündigt umgesetzt werden. Die Neonatologie und der Bereich zur Aufbereitung von Muttermilch werden aus dem Kinderspital in das Gebäude der Frauenklinik verlegt. Die dadurch freigewordene Fläche wird zur Verbesserung der Infrastruktur im stationären Bereich verwendet. So werden 6-Bett-Zimmer in 4-Bett-Zimmer umgewandelt und die Zahl der Zweibettzimmer und der Nasszellen wird erhöht. Neu erhält das Kinderspital Einbettzimmer sowie einen Aufwachraum, der den hochmodernen OP-Bereich ergänzt. «Unser Ziel ist eine Verbesserung der Infrastruktur für Patienten, Besucher und das Personal», erklärt Direktor Benno Fuchs. «Gleichzeitig beschränken wir uns auf das Notwendigste, da der Neubau des Kinderspitals unbestritten ist und im 2025 bezogen werden soll.»

Massnahmen im Mobilitätsbereich

Mit den Überbrückungsmassnahmen im Kinderspital wird auch eine weitere Verbesserung der Erreichbarkeit des Standorts Luzern in Angriff genommen. Das LUKS Luzern erhält 2018 im Osten des Areals ein neues Parkhaus. Der 7-stöckige Bau bietet Raum für rund 600 Fahrzeuge und deckt den Bedarf an zusätzlichen Parkplätzen. Dieser ergibt sich durch die jährlich wachsenden Patienten- und Mitarbeiterzahlen. Damit das LUKS Luzern für alle Personen erreichbar bleibt, werden gemeinsam mit der Stadt und dem Verkehrsverbund Luzern seit längerem sämtliche Aspekte der Mobilität gefördert. So beteiligt sich das LUKS an den ÖV-Abonnementen seiner Mitarbeitenden und erweiterte die Zwei-Rad-Parkplätze. Der Zugang zum Hauptgebäude wird mit einer neuen Passerelle vereinfacht, die Bushaltestelle Kantonsspital neu angeordnet sowie die ÖV-Anbindung optimiert.

Informationsveranstaltung zum LUKS Wolhusen: Donnerstag, 2. Februar 2017, 19 Uhr, Restaurant Rössli, Wolhusen.

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