Online-Shopper aufgepasst! Auch in Luzern wird betrogen
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Der Onlinehandel boomt – das nutzen viele Cyberkriminelle aus. Auch im Kanton Luzern. (Bild: Adobe Stock)

Luzerner Polizei warnt vor Betrügern Online-Shopper aufgepasst! Auch in Luzern wird betrogen

2 min Lesezeit 15.03.2021, 06:37 Uhr

Der Online-Handel boomt – und lockt damit Betrüger an. Auch im Kanton Luzern verzeichnet man einen markanten Anstieg von Betrugsfällen. Darum rät die Polizei zur Vorsicht beim Einkauf über Internetplattformen.

Die Luzerner Polizei zählte von 2019 bis heute rund 360 Betrugsfälle mit Kleinanzeigen im Internet. Gesamthaft kommt eine Schadenssumme von total 257’000 Franken zusammen – das sind rund 700 Franken pro Fall. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass viele solcher Fälle gar nicht erst zur Anzeige gebracht werden.

Wie Polizeisprecher Christian Bertschi gegenüber der «Luzerner Zeitung» bestätigt, handelt es sich bei den Betrugsfällen im Internet um ein «gravierendes Problem».

Der Anstieg der Fälle dürfte gemäss weiteren Aussagen der Polizei durch die Coronasituation zugenommen haben, weil viele Leute während der Lockdown-Zeit vermehrt im Internet eingekauft haben.

Ermittlungen sind nicht immer erfolgreich

Wie die Luzerner Polizei gegenüber der Zeitung weiter erklärt, sind Ermittlungen in solchen Fällen nicht immer einfach. Zum einen, weil die Ressourcen fehlen und zu anderen, weil die Täter oft vom Ausland aus operieren. «Wenn sich der Fall und sämtliche involvierten Personen in der Schweiz befinden, haben wir eine hohe Erfolgsquote bis und mit Gericht. Bei einer Täterschaft, welche aus dem Ausland agiert, kommt es sehr auf das betroffene Land und die dortigen Strafverfolgungsbehörden an», wird Bertschi zitiert.

Als Plattformen, die sich vermehrt mit Betrugsfällen herumschlagen müssen, nennt die Zeitung die Online-Portale «tutti.ch» und «anibis.ch».

Das gilt es zu beachten

Aber woran erkennt man allfällige betrügerische Inserate? Hier ein paar Tipps:

  • Wenn der Preis zu schön ist, um wahr zu sein, ist grundsätzlich Vorsicht geboten.
  • Wenn der Inseratetext durch Übersetzungsfehler oder mangelnde Grammatik auffällt.
  • Der Verkäufer bietet nur Vorauskasse oder ungewöhnliche Zahlungsmethoden wie MoneyGram oder Western Union an.
  • Die Adresse des Anbieters befindet sich im Ausland.
  • Gib möglichst wenige persönliche Daten an und verzichte darauf, Kopien von Ausweisen oder Kreditkarten zu verschicken.

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