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Der VCS kritisiert das Luzerner Projekt «Ohne Rosenberg-Tunnel gibt es keine Spange Nord»

1 min Lesezeit 13.01.2017, 16:36 Uhr

Während der aktuellen Vernehmlassungsphase zum Projekt Spange Nord hat der Verkehrs-Club der Schweiz zwar direkt nichts zu melden. Eine klare haltung hat er dennoch. Der VCS stellt sich klar gegen die Spange Nord.

Das Luzerner Projekt Spange Nord steckt in der zweiten Vernehmlassungsphase. Betroffene Gemeinden und der Bund können sich zum Projekt äussern. Nicht aber der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), dessen Luzerner Sektion sich klar gegen das Projekt stellt. Die Gründe dafür tun Präsident Michael Töngi und Geschäftsleiter Elias Vogler in einer Mitteilung kund:

«Unglaublich: Das ‹optimierte Projekt› Spange Nord ist noch stärker auf den Autoverkehr ausgerichtet als zuvor. Über die Reuss wird mittlerweile eine vierspurige Brücke geplant, für die etliche Häuser und das Fluhmühle-Pärkli geopfert werden müssen», schreibt der Verkehrs-Club. Für die Velofahrer und Fussgänger gäbe es dafür nur einen gemeinsam in beide Richtungen zu nutzenden Rad-/Gehweg.

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Auch entlang der Friedentalstrasse gäbe es etliche Abschnitte, wo ein kombinierter Rad-/Gehweg vorgesehen sei, für die Autos aber drei Spuren zur Verfügung stünden. «So wird ‹freie Fahrt› für 28’000 Autos pro Tag geschaffen. Dafür werden bestehende Quartierstrukturen zerschnitten und die relevanten Lärmgrenzwerte bei Dutzenden von Liegenschaften massiv überschritten», so der VCS weiter. Da sich der Kanton offenbar bereits entschieden habe, auf einen Tunnel im Gebiet Rosenberg – Schlossberg zu verzichten, sehe der VCS auf Grund dieser Ausgangslage keine sinnvolle Verkehrsführung für die Spange Nord und lehne diese ab.

 

 

 

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