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Wegen schlechtem Wetter: «Nur» 75’000 Besucher am Luzerner Fest

2 min Lesezeit 26.06.2016, 07:44 Uhr

Am Luzerner Fest haben rund 75’000 Besucher gefeiert. Die vorläufige Bilanz fällt trotz Besucherrückgang positiv aus. Die Stimmung friedlich gewesen und es sei zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen, teilt das OK mit.

 

Die vorläufige Bilanz des 8. Luzerner Festes fällt positiv aus, wie OK-Präsident Oliver Furrer sagt: «Wir sind mit dem bisherigen Festverlauf zufrieden. Es kam an beiden Festtagen zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Die Stimmung auf den Festplätzen und Strassen war friedlich.» Zu den Höhepunkten gehörten die Konzerte von Trauffer, Mimiks und Heidi Happy, das Kinderfest beim Pavillon und das Feuerwerk über dem Seebecken.

Wetter führt zu Besucherrückgang

Etwa 75’000 Personen besuchten dieses Jahr das Luzerner Fest. Das sind weniger Besucher als im letzten Jahr, als bei besten Wetterverhältnissen rund 100’000 Personen gezählt wurden. 
«Der Hauptgrund für den Rückgang dürfte die unsichere Wetterprognose und die gelegentlichen Regengüsse gewesen sein», sagt Furrer. Das habe dazu geführt, dass ein grosser Teil Besucher erst am späteren Abend auf das Feuerwerk in die Stadt gekommen seien. Welchen Einfluss der Besucherrückgang auf den Verkauf der Festabzeichen und den Festgewinn hat, lässt sich erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen. Die Zahlen zum Luzerner Fest 2016 werden im Herbst präsentiert.

Anpassungen haben sich bewährt

Erstmals war der Europaplatz vor dem KKL ein Treffpunkt für alle Freunde der Volksmusik. «Dieser Platz war sehr beliebt bei den Festbesuchern. Unter anderem auch deshalb, weil er durch das grosse KKL-Dach wettersicher war», sagt Oliver Furrer. Neu wurden die Festabzeichenverkäufer zu gewissen Zeiten von engagierten Luzernerinnen und Luzernern unterstützt, darunter Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Gesellschaft.

Dazu wurde am Samstag bei der Sperrung der Seebrücke ein blauer Teppich quer über die Brücke verlegt und Fahnen aufgestellt. «Dieser auffällige Eingangsbereich zum Fest wirkte als Stopper, um die Festbesucher zum Kauf eines Festabzeichens zu animieren», sagt Furrer.

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