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Nun zahlt der Luzerner Regierungsrat doch noch für den Steuerfilm
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Andreas Stäuble, Geschäftsführer «Luzern – Der Film» übergibt Susanne Heer von «Horwer hälfed enand» den Check. (Bild: zvg )

Nachdem Fördergelder verweigert wurden Nun zahlt der Luzerner Regierungsrat doch noch für den Steuerfilm

2 Min 22.02.2019, 14:03 Uhr

Der Film über die Luzerner Finanzpolitik erhielt vom Kanton kein Geld. Weil der Luzerner Regierungsrat den Film nun seinen Angestellten zeigen möchte, flatterte beim Kanton eine Rechnung des Vereins «Luzern der Film» ins Haus.

«Kopf oder Zahl?», so lautet der Titel des Film über die Luzerner Finanzpolitik. Der aus der Zivilgesellschaft initiierte Film feierte im Januar Premiere und hat das Ziel, eine Diskussion über die kantonale Steuerpolitik auszulösen.

In den letzten Wochen tourte der dahinterstehende Verein mit «Luzern der Film – Kopf oder Zahl» durch den Kanton Luzern. Über 2000 Menschen haben den Film mittlerweile gesehen. «Nun lädt erfreulicherweise auch der Regierungsrat Kantonsangestellte zu einer internen Vorführung ein», teilt der Verein am Freitag mit.

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Dies überrascht: Denn ein Gesuch um Unterstützung des Films hatte der Regierungsrat trotz Empfehlung der Fachkommission noch abgelehnt. Verweigert hatte der Regierungsrat die Geldspritze, «um die politische Unabhängigkeit des Films zu garantieren» (zentralplus berichtete).

Nun darf der Regierungsrat zahlen

Nun fliesst doch noch Geld vom Kanton an die Filmemacher: Der Verein «Luzern der Film» und die Produktionsfirma «point de vue» stellen dem Kanton einen branchenüblichen Betrag für eine Kinovorführung in Rechnung. Die 1500 Franken bleiben aber nicht beim Verein: Anlässlich der Filmvorführung in Horw übereichte er einen Check dem Verein «Horwer hälfed enand».

Die Check-Übergabe im Video:

Über den Verein «Horwer hälfed enand»

«Horwer hälfed enand» unterstützt Personen, die finanzielle Hilfe beanspruchen. Sei es eine Zahnarztrechnung, den Kinderbeitrag für den Sportverein oder die Ferienkosten alleinerziehender Eltern: Der Verein übernimmt Beitrage, die von sozialen Institutionen wie zum Beispiel Sozialhilfe, Arbeitslosenversicherung oder Ergänzungsleistungen nur ungenügend oder nicht bezahlt werden. Er helfe somit auch jenen, die am meisten unter dem Leistungsabbau des Kantons leiden, begründet der Verein «Luzern der Film» die Wahl.

Hier gibt’s das ganze Video zur Podiumsdiskussion zum Fim über die Luzerner Finanzpolitik «Kopf oder Zahl?» zu sehen.

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