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Nun wird der Krienser Stadtplatz aufgebrezelt
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Der Krienser Stadtrat will den Stadtplatz attraktiver gestalten. (Bild: Facebook-Seite Stadt Kriens) (Bild: Facebook-Seite Stadt Kriens)

Ideenwettbewerb geplant Nun wird der Krienser Stadtplatz aufgebrezelt

2 min Lesezeit 4 Kommentare 12.07.2020, 09:37 Uhr

Trostlos und unattraktiv: Der Krienser Stadtplatz hat in der Vergangenheit keine guten Noten erhalten. Nun will der Stadtrat ein Projekt in Angriff nehmen, um die Fläche im Zentrum attraktiver zu gestalten.

Der Platz vor dem Krienser Stadthaus sorgt schon länger für Diskussionen. Zu leer, zu versiegelt, zu trostlos, lautete die Kritik. Gewünscht wären mehr Grün, mehr Bänke, allenfalls sogar eine Buvette (zentralplus berichtete).

Nun kommt der Stadtrat dem Wunsch nach einem attraktiveren Stadtplatz nach. Diesen Sommer soll ein Projekt in Angriff genommen werden, das die «ganzheitliche Attraktivierung des Stadtplatzes sowie des Güterschuppens im Rahmen eines partizipativen Prozesses vorantreiben soll». Das schreibt er in seiner Stellungnahme auf ein Postulat von FDP-Einwohnerrat Enrico Ercolani. Zuvor hatte bereits die CVP ein Konzept zur Aufwertung des Stadtplatzes verlangt (zentralplus berichtete).

Ideenwettbewerb für den Güterschuppen

Erste Ideen seien bereits mit einem Landschaftsarchitekten studiert worden. Zusätzliches Potenzial für den Stadtplatz und den Güterschuppen bringt laut Stadtrat die Aufhebung der Güterstrasse.

Es sei geplant, mit einem Ideenwettbewerb langfristig die zukünftige Nutzung des Güterschuppens zu klären. Die Vorbereitungsarbeiten dazu sind laut Stadtrat bereits gestartet. In einem ersten Schritt werden die nötigen Daten und Pläne beschafft.

Für den Ideenwettbewerb braucht es laut Stadtrat aber externe, fachliche Unterstützung. Die Abklärungen sollen zeigen, wozu das Gebäude am besten genutzt werden könnte und in welchem Zustand es sich befindet.

Das «Bahnhöfli» Kriens: Eine neue Genossenschaft will dem Schuppen neues Leben einhauchen.

Eine eigens dazu gegründete Genossenschaft hat in der Vergangenheit bereits Interesse an der Belebung des alten «Bahnhöfli» bekundet (zentralplus berichtete). FDP-Einwohnerrat Ercolani hat explizit auch das Gebäude und ein gastronomisches Angebot ins Visier genommen. Ihm schwebt vor, dass sich sowohl Firmen als auch Vereine und Genossenschaften dafür melden könnten.

Der Stadtrat hält sich diesbezüglich noch bedeckt und verweist auf die nächsten Schritte. «Ob der Güterschuppen vermietet oder im Baurecht abgegeben wird, wird im Rahmen der Ausformulierung des Ideenwettbewerbs geklärt.»

Einen Zeitplan legt der Stadtrat in seinem Bericht nicht vor. Er hält aber fest, dass im Budget für das Jahr 2021 ein Betrag für die Attraktivierung des Stadtplatzes vorgesehen sei.

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4 Kommentare
  1. Hochwaldschrat, 13.07.2020, 05:55 Uhr

    Man sei eben Stadt und muss für die grossen Aufmärsche und Huldigungen an die Führung bereit sein. Wie in Peking, Berlin oder Moskau.
    Der weise Stadtrat von Kriens hat schon gedacht, so gut es eben gegangen ist … Weltstadt Kriens …

  2. Gruesse vom Einhorn Schlachthaus, 12.07.2020, 16:30 Uhr

    Man fragt sich: Wer ist für diese schauerliche Ödnis verantwortlich? Gegenüber den PlanerInnen dieses steingewordenen Wahninns sollte man ein lebenslanges Berufsverbot aussprechen!

  3. Der Obernsuer, 12.07.2020, 14:38 Uhr

    Die Rechnung für die Nacharbeiten an diesem leuchtenden Beispiel an Krienser Stadtplanung sollen dem abgewählten Stadtrat und dem fröhlich abnickenden Einwohnerrst von deren exorbitanten Gagen abgezogen werden …

    1. Renggloch Böög, 12.07.2020, 22:45 Uhr

      Nur so zur Info, mehrere teile dieses abnickenden Einwohnerrates wurden soeben in den neuen Stadtrat gewählt! Ein Vertreter des abnickenden Einwohnerrates war sogar zugleich auch in der PUK, welche die ausufernden Kosten hätte untersuchen sollen. Und nun kann jeder selber entscheiden, ob er noch daran glaubt, dass sich mit dem neuen Stadtrat wirklich etwas ändert!

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