Nun kann man die Geschichte der Stadt Luzern vom Sofa aus erleben
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Der erste Bahnhof von Luzern um 1880. (Bild: zvg)

Virtuelle Stadtrundgänge Nun kann man die Geschichte der Stadt Luzern vom Sofa aus erleben

2 min Lesezeit 11.08.2020, 11:00 Uhr

Auf einem historischen Spaziergang viel Spannendes über die Stadt erfahren, wann immer man Lust und Zeit hat: Das ist ab sofort möglich. Dank zwei filmischen Entdeckungsreisen entlang der beiden Seeufer.

Der Filmemacher Jörg Huwyler hat im Auftrag der Stadt Luzern die beiden Luzerner Historiker Ruedi Meier (ehemaliger Stadtrat Grüne) und Kurt Messmer auf zwei Entdeckungsreisen entlang der beiden Seeufer begleitet und gefilmt.

«Die geführten historischen Spaziergänge unter dem Fokus «Alter und Gesundheit» sollen Jung und Alt zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Stadt Luzern anregen», heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Die beiden Historiker haben in den letzten Jahren jeweils auf eine kulturhistorische, architektonische und persönliche Reise durch Luzern und in die Agglomeration eingeladen. Gemeinsam erlebten und entdeckten die Spaziergängerinnen auf diesen Reisen historische Kulissen und gewachsene Lebensstrukturen.

Konzept musste wegen Corona geändert werden

«Wegen der Corona-Pandemie und den Auflagen von Bund und Kanton mussten die historischen Spaziergänge immer wieder verschoben werden», so die Stadt. An «Abstand halten» sei an Gruppen-Entdeckungstouren nicht mehr zu denken gewesen und so sei eine neue Idee entstanden.

Zum Thema «Luzern – Stadt am Wasser» sind in der Folge zwei aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Teilprojekte lanciert worden:

  • Ein Leporello mit Bildern und Geschichten nimmt Interessierte auf zwei visuelle Entde- ckungsreisen mit. Gestaltet wurde dieser vom Luzerner Grafiker Thomas Küng.
  • Zwei Filme laden zu kulturhistorischen, architektonischen und persönlichen Rundgängen und audiovisuellen Stadtführungen ein. Gefilmt hat der Luzerner Filmemacher Jörg Huwyler.

Geschichte am Seeufer erleben

Die beiden Spaziergänge in den Filmen und auf dem Leporello starten beide beim KKL und führen dem Seeufer entlang. Einer bis zum Stadion Tribschen unter dem Aspekt «einst Sumpf, heute Attraktion», der zweite zur Hofkirche mit dem Thema «Bauten erzählen Geschichte».

Zeitzeugen, historische Dokumente und Fotos erinnern in den Filmen und im Leporello an die inte- ressante Entwicklungsgeschichte der Stadt Luzern. Dazu lassen die beide Historiker Geschichte(n) aufleben und setzen diese in den Kontext unserer Zeit.

«Dank Leporello und Filmen ist es allen Interessierten jederzeit möglich, an diesen historischen Spaziergängen teilzunehmen – zu Fuss, virtuell, allein, zu zweit und immer dann, wenn Lust und Zeit vorhanden sind», schreibt die Stadt Luzern dazu.

Der Leporello kann kostenlos am Empfang im Stadthaus am Hirschengraben 17 sowie in den Büros der Quartierarbeit bezogen werden. Er ist zudem als PDF aufgeschaltet auf www.stadtspaziergaenge.stadtluzern.ch.

Auf dieser Webseite finden sich auch die beiden Filme samt Karten mit eingetragenen Routen. Die Filme sind als ganzer Rundgang wie als Kurzfilme der einzelnen Standorte aufgeschaltet.

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