Leserbrief von Beni Riedi aus Baar «No-Billag-Initative fordert nicht die Abschaffung der SRG»

1 min Lesezeit 05.11.2017, 16:26 Uhr

In seinem Leserbrief wehrt sich SVP-Kantonsrat Beni Riedi gegen die in seinen Augen falsche Behauptung, die «No-Billag»-Initative ziele nicht nur auf die Abschaffung der «Zwangsgebühren» ab, sondern auch auf die der SRG. Das Angebot solle erhalten, aber selber finanziert werden.

Die No-Billag-Initiative fordert nicht die Abschaffung der SRG – wie fälschlicherweise behauptet wird –, sondern die Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren. Wir haben uns für eine eigene Initiative (die No Billag Initiative) entschieden, die ausschliesslich die Billag Zwangsgebühren, nicht jedoch die SRG abschaffen will.

«SRG wird im Initativtext nicht erwähnt»

Wir finden, die SRG soll nicht angetastet werden, da es durchaus Leute gibt, welche die Angebote der SRG schätzen und diese auch freiwillig nachfragen. Die No Billag-Initiative nun als SRG-Abschaffungsinitiative hinzustellen, ist unehrliche Abstimmungspropaganda, hauptsächlich der Zwangsgebühren-Profiteure. Die SRG wird im Initiativtext mit keiner Silbe erwähnt.

Medienvielfalt wichtig

Ich bin kein Gegner der SRG aber ein Gegner der einseitig verteilten Gebühren. Die Volksinitiative bekämpft nicht die SRG und sie verhindert nicht, dass die SRG auch in Zukunft Sendungen produzieren und ausstrahlen kann. Die benötigten Gelder sollen aber in Zukunft selber aufgetrieben werden. Die SRG und der Staat sind klar zu trennen.

Gerade mit dem Zeitalter des Internets sind Informationen schnell verbreitet und auch private Radio- und Fernsehstationen sind genügend vorhanden. Somit brauchen wir keine staatlich finanzierte Radio- und Fernsehstationen. Wir brauchen Medienvielfalt, alles andere ist «Billag!»

Beni Riedi, SVP-Kantonsrat und Mitglied des Initiativkomitee «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)»

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