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Nach Verkaufsangebot der Besitzerfamilie

Zurlaubenhof: Zug soll sofort Verhandlung aufnehmen

Die Perle Zurlaubenhof soll an die Stadt Zug verkauft werden. (Bild: Flying Camera)

Der mögliche Verkauf des Zuger Wahrzeichens hat aufhorchen lassen. In einer dringlichen Motion fordert die CVP den Stadtrat auf, umgehend Schritte zur Übernahme des Gebäudes zu unternehmen.

Die Besitzerfamilie will den Zurlaubenhof in die Hände der Stadt übergeben. Dabei handelt es sich um über 32’000 Quadratmeter Land mit denkmalgeschützten Bauten. (zentralplus berichtete).

Da sich die Stadt bisher noch nicht konkret zum Angebot geäussert hat, macht die CVP nun Druck: In einer dringlich eingereichten Motion fordern sie, «die Anfrage der Familie Bossard bezüglich Erwerbs vom geschichtsträchtigen Zurlaubenhof, sofort wahrzunehmen, die notwendigen Abklärungen zu treffen und entsprechende Verhandlungen zum Erwerb des Zurlaubenhofs zu führen.»

«Stadt kann es sich leisten»

Die CVP begründet ihre Motion mit der Befürchtung, «dass ein privater Landkäufer an dieser Lage die maximale Rendite beanspruchen und daher die Landreserven entsprechend ausnützen würde.» Die Zuger Perle würde in ihrer Pracht schmerzliche Einbussen in Kauf nehmen müssen, schreibt die CVP weiter.

Die Stadt stehe in der Verantwortung und könne es sich leisten, mit «annähernd ausgewogenen Ein- und Ausgaben» den Zurlaubenhof langfristig zu sichern. Der Stadtrat soll daher einen möglichen Erwerb und die Anfrage der Besitzerfamilie zwingend prüfen.  

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