Bereits 100 Gesuche sind eingegangen

Zugs Stützungsfonds zahlt jetzt Beiträge aus

Ende März informierte die Zuger Regierung über die Massnahmen zur Entlastung der Zuger Wirtschaft. (Bild: mam)

Das 20-Millionen-Hilfspaket sei gut gestartet, gibt der Kanton bekannt. Er setzt aber bereits ein Enddatum für neue Gesuche.

Am 24. März gab die Zuger Regierung bekannt, dass sie, ergänzend zu den Unterstützungsmassnahmen des Bundes, ein eigenes Hilfspaket auf die Beine stellt. Diese enthält unter anderem einen A-fonds-perdu-Beitrag in der Höhe von 20 Millionen Franken für Selbst- ständigerwerbende, Einzel- und Kleinunternehmen (zentralplus berichtet).

Operativ tätig ist der Stützungsfonds seit dem 14. April. Bisher seien rund 100 Gesuche eingegangen, teilt der Kanton nun mit. «Wir konnten auch schon erste Auszahlungen tätigen», lässt sich Finanzdirektor Heinz Tännler in der Mitteilung zitieren. «Es geht nicht darum, Umsatzeinbussen zu kompensieren, sondern um die Bereitstellung einer Überlebenshilfe, dort wo die Liquidität nicht ausreicht, um drei Monate zu überbrücken», erklärt Tännler.

Fond für jene, die durch die Maschen fallen

Der neu errichtete Stützungsfond ist ein Auffangnetz für Einzelunternehmen, Selbstständiger- werbende und kleine Unternehmen, welche durch die Maschen der bereits existierenden Massnahmen fallen.

«Gesuche können voraussichtlich bis zum 30. September 2020 gestellt werden», hält Finanzdi- rektor Heinz Tännler fest. Die Finanzdirektion werde rechtzeitig über eine allfällige Verlängerung dieser Frist entscheiden.

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