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Zuger SVP bringt Referendum gegen den Landtausch zustande

«Es war sehr schwierig, die Aufmerksamkeit der Leute zu gewinnen» sagt Philip C. Brunner, trotzdem konnte die SVP 511 beglaubigte Unterschriften zusammentragen: Das Referendum der SVP gegen das Landtauschgeschäft Göbli (zentral+ berichtete) ist damit zustande gekommen. Um Landreserven zu erwerben hat der Stadtrat ein Tauschgeschäft mit der Korporation Zug ausgehandelt. Der Grosse Gemeinderat hatte dem Geschäft zugestimmt. Mit dem Zustandekommen des Referendums kommt das Tauschgeschäft nun an die Urne.

«Das Geschäft ist sehr differenziert und komplex. Wir mussten uns anstrengen, um es den Leuten zu erklären. Und zu zeigen, dass das Tauschgeschäft für die Stadt Zug schlecht ist», sagt Brunner. Der Punkt, der die Unterzeichnenden emotional berührt habe, sei der Verkauf der Wiese St. Verena für 13 Franken pro Quadratmeter, so Brunner.«Dass die Stadt da letzte grüne Landreserven so auf die Waagschale wirft, das finden viele der Unterzeichnenden unverständlich.» Da es schon fürs Referendum nur mit grosser Anstrengung möglich war, Leute zu mobilisieren, wird es bei der Urnenabstimmung nicht einfacher, das erkennt man auch bei der SVP: «Ich glaube, dass es schwierig wird. Aber die Hauptsache ist, dass das Volk darüber abstimmen kann.»

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