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Vom Partner bis zum Chef

Zug: Selbsthilfegruppe für weibliche Opfer von Narzissten

Frauen spenden sich in einer Selbsthilfegruppe Trost. (Symbolbild) (Bild: Unsplash /@Rosie Sun)

Unter narzisstischen Beziehungen leiden Menschen in unterschiedlichster Konstellation. In Zug konzentriert sich ein Verein nun auf weibliche Opfer, die unter dem Chef, der Mutter oder gar dem eigenen Kind leiden.

«Ich tue alles für meinen Chef, aber es ist nie gut genug. Ich kann nicht mehr.» Solchen Aussagen begegnet der Verein «Opfer von Narzissten» immer wieder. Sei es der Partner, die Vorgesetzte, der Vater oder die eigene Tochter – Narzissten begegne man überall, hält der Verein fest.

Eine neue Selbsthilfegruppe soll helfen. Ab Oktober trifft sich die Gruppe jeweils jeden zweiten Dienstagabend in der Stadt Zug. «Wir möchten Betroffenen einen Austausch bieten, damit sie erkennen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind», wird Chris Oeuvray, die den Verein mit Martina Müller ins Leben gerufen hat, in einer Mitteilung zitiert.

Martina Müller und Chris Oeuvray sind Co-Präsidentinnen des Vereins Opfer von Narzissten. (Bild: zvg)

Müller ergänzt: «Wir bieten diesen Frauen einen geschützten Ort, in dem sie mehr Klarheit erhalten und Kraft tanken können.» 

Die Zugerin Chris Oeuvray war selbst schon in Narzissten verliebt und hat einen Thriller über toxische Beziehungen geschrieben:

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