Zeuge des Schweizer Pioniergeists

Das Verkehrshaus der Schweiz darf eine weitere Rarität sein Eigen nennen. Die Seilbahnausstellung erhält ein innovatives Transportmittel geschenkt.

Die Seilbahnausstellung im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern wird um eine Besonderheit reicher, wie das Museum am Mittwoch mitteilte.

Die Schlittenseilbahn, auch Funi (aus dem Französischen: funiculaire) genannt, ist ein historisches Transportmittel für Wintersportler, aus den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Zwei lenkbare Schlitten auf Kufen fahren wie eine Standseilbahn ohne Geleise auf einer Schlepplift-Trasse am Boden auf Schnee gegenläufig hinauf und hinunter. 

Das «Hornbergfuni» im Einsatz: Während Jahrzehnten transportierte die innovative Seilbahn Wintersportler.

Das «Hornbergfuni» im Einsatz: Während Jahrzehnten transportierte die innovative Seilbahn Wintersportler.

(Bild: Verkehrshaus der Schweiz)

Einzigartiges Zeitdokument

Dieses Fahrzeug des Erfinders und Seilbahn-Pioniers Arnold Annen war zwischen 1938 und 1986 im Berner Oberland in Hornberg-Saanenmöser im Einsatz. Dieses einzigartige Zeitdokument und Beispiel schweizerischen Innovationsgeistes wird im Verkehrshaus der Schweiz restauriert und die Seilbahnausstellung bereichern.

Festliche Überführung in die Ausstellung

Am Montag, 8. Juni 2015 wird die Bahn um 13:45 Uhr festlich ins Verkehrshaus überführt. Dazu ist die interessierte Bevölkerung eingeladen. Vor Ort wird auch Ruth Annen, die Enkelin des Erfinders, sein.

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