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Wieder mehr Tauben in Luzern

Die Taubenpopulation nimmt in Luzern wieder zu und das ist ein Problem. In Luzern kann die Stadt das Füttern nicht verbieten, im Gegensatz zu Zug.

Ab der Jahrtausendwende nahm die Taubenpopulation in Luzern stark ab – eine Kampagne gegen das Füttern fruchtete. Von rund 7000 Tauben (2001) ging die Population bis 2007 um über zwei Drittel zurück. Doch wie die «Neue Luzerner Zeitung» am Dienstag berichtet, steigt die Population seit einigen Jahren wieder. Trotz mehrsprachiger Anti-Fütterungs-Kampagne, die aktuell läuft.

Menschen wie der stadtbekannte «Taubenmann», der laut NLZ am Löwenplatz mit Säckeweise die Tauben füttere, seien ein grosses Ärgernis. So wächst gerade am Löwenplatz die Taubenpopulation momentan rapide. Der Kot beschädige Sandstein und Fensterrahmen von Gebäuden, der Putzaufwand steige.

Die Behörden kennen den «Taubenmann». «Wir haben mit ihm schon mehrmals das Gespräch gesucht», sagt Monika Keller, Projektleiterin des Umweltschutzes der Stadt Luzern, gegenüber der NLZ. Doch mehr als reden kann die Stadt nicht, sie kann das Füttern nicht verbieten, die gesetzliche Grundlage fehlt.

Anders in der Stadt Zug aus: Dort kann man für das Füttern von Tauben seit 1967 eine Busse kriegen. Auch wenn der entsprechende Paragraf nie zur Anwendung gekommen sei, so die NLZ.

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