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Workshop soll neue Ideen bringen

Wie geht es mit der Brache Eichwäldli in Luzern weiter?

Während der Fussball-WM war die Kulturbrache beim Eichwäldli ein beliebter Treffpunkt.

(Bild: zvg)

Die Brache Eichwäldli bei der Allmend wurde während der Fussball-WM in ein Public Viewing verwandelt – und wurde rege genutzt. Die Zwischennutzung bleibt bis Ende Jahr erhalten. Und auch danach wollen die Organisatoren weitermachen.

Der Verein Brache Eichwäldli hat die ungenutzte Brache beim Eichwald während der Fussball-WM in ein Public Viewing und in einen Begegnungsort fürs Quartier verwandelt. Mit Erfolg: Der Platz wurde von Fussball-Fans wie auch Familien gleichermassen «rege besucht und genutzt», wie der Verein mitteilt. Der Name KuBra sei bald weitherum bekannt gewesen.

Diverse Aktionen wie öffentliche Grillplätze, eine Boule-Bahn, ein Streetsoccer-Feld, Urban Gardening und nicht zuletzt der improvisierte Charme hätten für den verbindenden Charakter des Projekts gesorgt. Die Rückmeldungen aus dem Quartier seien durchgehend positiv – nun bleibt die Frage, wie es weitergeht.

 

Der Verein möchte die Brache an der Eichwaldstrasse weiterhin nutzen, wie er schreibt. Bis Ende Jahr hat man von der Stadt Luzern eine Bewilligung für eine stille Nutzung. Anwohner seien nach wie vor eingeladen, auf der Brache zu verweilen, diese aber mittelfristig in eigener Verantwortung zu nutzen. «Der Verein Brache Eichwäldli sichert die Instandhaltung und wird den Barwagen an vereinzelten Veranstaltungstagen betreiben», heisst es.

Bis Ende Jahr soll an einem runden Tisch mit allen Beteiligten und der Stadt Luzern ein neues Nutzungskonzept für die nächsten Jahre ausgearbeitet werden. Im Vorfeld wird der Verein mit seinen rund 80 Mitgliedern einen Workshop abhalten. «Die Brache soll so langsam und auf eine gesunde Art und Weise in Kollaboration mit Nachbarn, Vereinen und anderen Partnern wachsen», so das Ziel. Zudem suche der Verein als Betreiber der KuBra finanzielle, materielle und personelle Unterstützung.

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