Wechsel im Präsidium

Die Alternative-die Grünen Menzingen haben gestern an ihrem Jubiläumsanlass ein Wechsel im Präsidium bekannt gegeben. Die Parteileitung liegt neu bei Marianne Aepli, die Barbara Beck damit ablöst. Als Gründungsmitglied der damaligen Freien Wähler Menzingen blickt sie bereits auf eine reiche politische Tätigkeit zurück.

Exakt 20 Jahre nach dem Gründungstag 1995 haben Alternative-die Grünen Menzingen gestern auf ihr Jubiläum angestossen. Ein weiterer Grund zur Freude geht zurück auf die Wahl von Barbara Beck in den Gemeinderat Menzingen im vergangenen Herbst. Damit verbunden konnten im 2015 wiederum sechs Personen der Alternative-die Grünen in gemeindlichen Kommissionen und dem Stimm- und Wahlbüro Einsitz nehmen.

Bedingt durch die Tätigkeit von Barbara Beck, sowohl als kantonale Co-Präsidentin, wie auch neu durch ihre Arbeit in der Exekutive von Menzingen hat ein Wechsel im Präsidium der Grünen Menzingen stattgefunden. Die Parteileitung liegt neu bei Marianne Aepli, die als Gründungsmitglied der damaligen Freien Wähler Menzingen bereits auf eine reiche politische Tätigkeit zurückblickt. Durch ihre langjährige Vorstandsarbeit, mehrere frühere Jahre als Präsidentin und die Tätigkeit in gemeindlichen und kantonalen Kommissionen ist Marianne Aepli mit der lokalen Politik gut vertraut.

Asylunterkunft und Schulraumplanung

Nebst dem Feiern wurden an der Jahresversammlung der Grünen Menzingen auch aktuelle politische Themen vorgestellt und diskutiert. Die überparteiliche Gruppe, die sich für die Asylunterkunft Gubel einsetzt, ist auf eine stattliche Grösse von über 20 Beteiligten angewachsen. «Ziel der Gruppe ist es, den Menschen, die ab Mai dieses Jahres auf dem Gubel für kurze Zeit im Asylzentrum leben werden, ihre Zeit auch mit positiven Erlebnissen aus der Gemeinde Menzingen zu bereichern.»

Weiter steht die Schulraumplanung Menzingen auf der politischen Agenda. Da der Gemeinderat im vergangenen Dezember beschlossen hat, den Schulstandort Finstersee aufzugeben und die Schule im Sommer 2016 zu schliessen, setzen sich Alternative-die Grünen mit diesem Entscheid und den Planungsabläufen intensiv auseinander.

«Entscheid nicht nachvollziehbar»

Trotz einer Infoveranstaltung im vergangenen Dezember durch den Gemeinderat und den Einblick in die Planungsunterlagen des externen Planungsbüros bleiben viele Fragen an den Gemeinderat offen, wie Marianne Aepli mitteilt. «Der Entscheid ist gemäss den aktuellen Unterlagen nicht nachvollziehbar. Einen Einblick in die Ratsprotokolle zu diesem Thema, haben die Grünen Menzingen bisher leider nicht bekommen, trotz mehrmaliger Nachfrage an den Gemeinderat.»

Nach dem seit 2014 gültigen Öffentlichkeitsprinzip müssten diese Unterlagen öffentlich einsehbar sein, kritisiert Aepli. Die bestehenden offenen Fragen seien nun in der «Interpellation Schulraumplanung» zusammen gefasst und würden dem Gemeinderat und den lokalen Medien demnächst zugestellt.

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