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Viele Fragen zum Asylzentrum in Kriens

Gerade noch hatte die Krienser SVP mit Bürgerwehr-Ideen für Gesprächsstoff gesorgt, jetzt zeigt die Krienser Bevölkerung, dass die geplante Asylunterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende nicht nur Ängste auslöst, sondern auch viel Hilfsbereitschaft: Der Informatiosabend der Gemeinde sei «bis auf den letzten Platz» besetzt gewesen, schreibt srf. Am Montagabend hatten Verantwortliche des Kantons und der Gemeinde die Bevölkerung im Saal des ehemaligen Motels «Pilatusblick» darüber informiert, wie der Betrieb der Asylunterkunft in demselben Gebäude funktionieren soll (zentral+ berichtete).

Die Bevölkerung habe zwar auch Ängste formuliert, es hätten sich aber auch viele zu Wort gemeldet, um Hilfsbereitschaft und zuversicht zu vermitteln – unter Applaus. Entsprechend zuversichtlich habe sich der Krienser Sozialdirektor Lothar Sidler nach der Veranstaltung gezeigt: «Ich bin überzeugt, dass der Betrieb des neuen Jugend-Asylzentrums gut funktionieren wird.»

Das UMA-Zentrum in Kriens sei nur eine befristete Lösung für die wachsende Zahl von Minderjährigen. Der Luzerner Asylkoordinator Ruedi Fahrni erklärte gegenüber Radio SRF: «Das ist ein Versprechen gegenüber der Gemeinde Kriens, dass wir das Zentrum nur so lange betreiben werden, bis wir das Asylzentrum Grosshof in Kriens eröffnen. Also voraussichtlich bis im Sommer oder Herbst 2017.»

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