Verkehrsbetriebe Luzern präsentiert Jahresbericht

VBL transportierte 2017 so viele Fahrgäste wie noch nie

Mehr als 50 Millionen Fahrgäste waren 2017 mit der VBL unterwegs.

(Bild: ida)

Die VBL hat im Jahr 2017 eine neue Marke geknackt. Erstmals waren mehr als 50 Millionen Fahrgäste mit der VBL unterwegs, weshalb die finanziellen Ziele erneut erreicht werden konnten. Wichtige Meilensteine im Geschäftsjahr 2017 waren zudem der Baustart für ein zweites Depot in Root.

50 Millionen Fahrgäste: Diese Marke durfte die VBL im Jahr 2017 erstmals überschreiten. Insgesamt fuhrden die Fahrgäste 129,3 Millionen Kilometer mit der VBL, wie die Verkehrsbetriebe Luzern am Montag mitteilt.

Die Tangentiallinie 5, die im Dezember 2016 eingeführt wurde, habe sich bereits im ersten vollen Betriebsjahr erfreulich entwickelt. Die Fahrgäste würden das neue Angebot und die direkte Verbindung zwischen Kriens und Emmenbrücke, ohne den Umweg über den Bahnhof Luzern, nutzen.

Mehr Busleistung darf die VBL seit November 2017 auch im Rontal anbieten. Die Eröffnung der Mall of Switzerland in Ebikon war mit einem unterjährigen Fahrplanwechsel verbunden, der die Planungsabteilung von der VBL zusätzlich gefordert habe.

Jahresgewinn von 1,3 Millionen Franken

Die zusätzlichen Angebote führen zu einer erhöhten Abgeltung durch die öffentliche Hand (28,5 Millionen Franken, Vorjahr: 25,2 Millionen Franken) und dadurch auch zu einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Bei einem Ertrag von 92,5 Millionen und einem Aufwand von 91,2 Millionen Franken resultierte ein Jahresgewinn von 1,3 Millionen Franken.

Zugsentgleisung forderte 600 zusätzliche Stunden

Eine grosse Herausforderung habe für die VBL die Zugsentgleisung dargestellt, die den Bahnhof Luzern im März 2017 für mehrere Tage lahmlegte.  Gemeinsam mit anderen Transportunternehmen organisierten die VBL einen Bahnersatz von und zu den Bahnhöfen in der Agglomeration. Die VBL-Mitarbeitenden leisteten mehr als 600 zusätzliche Stunden, um die Mobilität vieler Luzerner sicherstellen zu können. Gemäss einer Personalumfrage im Herbst 2017 sei die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit der VBL AG gegenüber einer Befragung von 2013 von 7,7 auf 8,2 (auf einer Skala von 1 bis 10) gestiegen.

Mehr Garagierungsfläche für Niederflur-Busse

Ein wichtiger Meilenstein im Geschäftsjahr 2017 sei im Mai mit dem Spatenstich zum zweiten Busdepot in Root erfolgt. Auf dem Areal Oberfeld entsteht zurzeit ein neues Gewerbegebäude, das unter anderem eine Garagierungsfläche für 27 VBL-Gelenkautobusse aufweise. Der Bezug des zweiten Busdepots sei im Verlauf des Jahres 2019 vorgesehen. Die zusätzliche Garagierungsfläche sei notwendig, weil die grösseren Busse mehr Platz benötigen würden und im Depot Tribschen keine Erweiterungsmöglichkeit bestehe.

Im Weiteren habe die VBL Massnahmen für einen erleichterten Zugang zum öffentlichen Verkehr umgesetzt. Mit der Ausrangierung der NAW-Anhängerzüge verfügt die VBL ausschliesslich über Niederflurfahrzeuge. Ausserdem habe die VBL die Lesbarkeit der Aushangfahrpläne gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes verbessert.

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