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Oligarch Viktor Vekselberg lebt in Zug – und gilt als Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die USA haben deshalb die Sanktionen gegen ihn verschärft. Betroffen: Eine Jacht und ein Flugzeug im Wert von 180 Millionen Franken.
Es wird ungemütlich für den russisch-ukrainischen Oligarchen Viktor Vekselberg. Der in Zug lebende Millionär ist wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine schon 2018 von den USA auf die Sanktionsliste gesetzt worden (zentralplus berichtete). Nun werden die Sanktionen gegen Vekselberg verschärft. Wie Medien wie etwa die SRF-Radiosendung «Heute Morgen» berichten, hat die Regierung in Washington ein Flugzeug und eine Jacht mit einem geschätzten Wert von insgesamt 180 Millionen Dollar blockiert.
Vekselberg hat Geschäftsbeziehungen zu sanktionierten russischen Unternehmen und Staatsbetrieben. Gemäss «SRF» hat er sich bisher nicht kritisch zum russischen Angriffskrieg geäussert. Der Unternehmer ist gemäss dem Fernsehbericht auch an verschiedenen Schweizer Firmen beteiligt. So etwa an Sulzer (49 Prozent), an OC Oerlikon (41 Prozent) sowie dem Luzerner Unternehmen Swiss Steel (25 Prozent).
Zieht der Bundesrat bei den Sanktionen gegen Vekselberg nach?
Bislang hält sich die Schweiz an die Sanktionsliste der EU, auf der Vekselberg bisher nicht steht (zentralplus berichtete). Doch auch Bern könnte Massnahmen gegen den Oligarchen mit einem Wohnsitz in Zug ergreifen, so die Einschätzung des SRF-Wirtschaftsredaktors. Möglich wären etwa Reisebeschränkungen oder eine Sperrung von Vekselbergs Vermögenswerten.
In Zug sind etliche Unternehmen vertreten, die eine grosse Nähe zu Russland und damit zu Wladimir Putin haben (zentralplus berichtete). Dass der Milliardär Vekselberg in Zug pauschal besteuert wird, sorgt schon seit Jahren für Kritik seitens der Linken (zentralplus berichtete).
- Artikel zur SRF-Sendung «Heute Morgen»
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