Korruptionsverdacht gegen Zuger Konzern

US-Behörden nehmen Glencore ins Visier

Die Glencore bekommt es mit den US-Behörden zu tun. 

(Bild: flickr.com/Glencore)

In den USA wird wegen des Verdachtes der Korruption und der Geldwäscherei gegen den Zuger Rohstoffmulti Glencore ermittelt. Es geht um Geschäfte in Nigeria, Kongo und Venezuela.

Die Glencore kommt in den USA wegen Korruptionsvorwürfen mit Rohstoffen in Schwierigkeiten. Wie die Firma mit Sitz in Zug am Donnerstag mitteilte, untersucht die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), ob Glencore Auflagen oder Regulierungen durch korrupte Praktiken verletzt habe.

Gemäss dem «Tagesanzeiger» wolle die Glencore mit der CFTC zusammenarbeiten. Laut Kenntnisstand der Glencore befänden sich die Untersuchungen der US-Behörden in einem frühen Stadium.

Im vergangenen Sommer hatte das US-Justizministerium die US-Tochter von Glencore vorgeladen. Sie verlangte Dokumente und Unterlagen, die sich auf Geschäfte in Nigeria, Kongo und Venezuela bezogen. Dabei ging es um die Frage, ob Glencore Anti-Korruptions- und Geldwäschegesetze eingehalten hat.

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