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Geldtopf soll Studium ermöglichen

Uni Luzern schafft Fonds für Flüchtlinge

An der Universität Luzern gibt es neu einen Fonds, der geflüchteten Personen ein Studium ermöglichen soll. (Bild: zvg)

Dank eines neuen Fonds soll Flüchtlingen der Zugang zu einem Studium an der Universität Luzern ermöglicht werden. Der Fonds umfasst 130'000 Franken und wurde von Privatpersonen finanziert.

Wie die Universtität Luzern auf ihrer Homepage mitteilt, ist der Fonds als Ergänzung zu anderen Unterstützungen und für die Dauer des ganzen Studiums angelegt. Damit können Studierende unterstützt werden, welche in der Schweiz Asyl erhalten haben oder vorläufig aufgenommen sind und die Zulassungsbedingungen zum Studium erfüllen.

Dieser neue Fonds richtet sich in erster Linie an Personen, die bereits das «Schnupperstudium für Geflüchtete» an der Uni Luzern absolviert haben und im Anschluss ein gewöhnliches Studium machen möchten. Das Schnupperstudium für Geflüchtete dauert zwei Semester und soll Personen mit Fluchterfahrung einen Einblick in die Uni ermöglichen. Das Schnupperstudium dauert zwei Semester und wurde seit dessen Gründung 2017 schon von rund 80 Personen besucht.

Der neue Fonds richtet sich zum Beispiel aber auch an Geflüchtete, die in ihrem Heimatland bereits ein Studium begonnen haben und es hier in der Schweiz nun abschliessen möchten. Initiiert wurde der Fonds vom Insitut für Sozialethik. Der Fonds umfasst derzeit 130'000 Franken und wurde aus privaten Zuwendungen finanziert.

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