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Problezone Kreisel

Unfälle in Ballwil: Verkehrsführung wird neu geplant

Beim Kreisel in Ballwil kommt es immer wieder zu Unfällen. Dagegen soll nun vorgegangen werden. (Archivbild) (Bild: zvg)

Der Kreisel Dorfstrasse in Ballwil ist ein Unfallschwerpunkt im kantonalen Strassennetz. In den letzten Monaten haben der Kanton Luzern und die Gemeinde Ballwil zusammen verschiedene Pläne geprüft. Nun liegt die aus fachlicher Sicht zweckmässigste Lösung vor.

Die Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Ortsdurchfahrt in Ballwil kommt zum Schluss, dass sich die Sicherheitsdefizite beim Kreisel Dorfstrasse in Ballwil am besten durch den Umbau des Kreisels, einer separaten Veloführung und durch die klare Kennzeichnung der Dorfeinfahrten beheben lassen.

Kantonsingenieur Gregor Schwegler meint dazu in einer Mitteilung des Kantons: «Wir haben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ballwil und unter Einbezug einer Begleitgruppe diverse Varianten eingehend untersucht.» Dabei habe sich gezeigt, dass aus fachlicher Sicht der Umbau des Kreisels ergänzt mit weiteren Massnahmen am zweckmässigsten sei. «Die anderen Lösungsvorschläge weisen entweder erhebliche Nachteile auf oder sind vom Aufwand her nicht zu rechtfertigen.»

Der Kreisel wurde 2005 gebaut, um die Ausfahrt von der Dorf- und der Urswilstrasse in die Kantonsstrasse zu erleichtern. Dieser Vorteil soll erhalten bleiben. Jedoch führen die seitliche Durchfahrt der Seetalbahn, die ungünstige Geometrie, welche zu schnellem Fahren verleitet, und die Fussgängerampel auf der Luzernstrasse immer wieder zu kritischen Situation und Unfällen, die mit dem Umbau behoben werden
sollen. Dieser soll maximal 28 Millionen Franken kosten und ist dabei gemäss den Experten die verhältnismässigere Lösung als die ebenfalls geprüfte Variante, den Bahnverkehr via Tunnel umzuleiten.

In einem nächsten Schritt fliesst das Ergebnis der Machbarkeitsstudie in eine Planungssynthese ein, in der die verschiedenen Verkehrsprojekte im Seetal zusammen betrachtet werden. «Definitiv entschieden ist noch nichts», meint deshalb auch Kantonsingenieur Gregor Schwegler. Ein entsprechender Entscheid wird
voraussichtlich Anfang 2023 vorliegen.

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