Umfrage: Zuspruch für Contact Tracing

Im Kampf gegen das Coronavirus würden knapp zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung ihre Bewegungen mittels einer Handy-App überwachen lassen. Das hat eine Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte ergeben. Das sogenannte Contact Tracing mit Handy-Apps wird schon in Südkorea und Israel angewendet. In der Schweiz entwickeln die ETHs Zürich und Lausanne eine App. Aus Datenschutzgründen ist diese umstritten. In der Umfrage sprachen sich 36 Prozent gegen eine anonymisierte Bewegungsaufzeichnung aus. Deloitte befragte über die Ostertage 1500 Personen.

Quelle:swisstxt
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1 Kommentar
  • Profilfoto von David Belart
    David Belart, 23.04.2020, 11:11 Uhr

    Die Entwicklungen der ETH Zürich und EPFL sind aus Datenschutzgründen nicht umstritten, weil sie eben genau einen dezentralen, anonymisierten Ansatz verfolgen, welcher sich grundsätzlich von zentralistischen Überwachungssystemen unterscheidet und damit die Privatsphäre der User wahrt. Den Satz «Aus Datenschutzgründen ist diese umstritten» direkt nach dem Satz zur Entwicklung in der Schweiz zu stellen, ist falsch und irreführend. Der Satz sollte vorher stehen und sich auf die Anwendungen in Südkorea und Israel beziehen, die tatsächlich umstritten sind. Die Entwicklung in der Schweiz ist nicht umstritten, sonderen eben genau eine Reaktion auf die umstrittenen Technologien. Könnten Sie dies bitte korrigieren (Reihenfolge der Sätze ändern).

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