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Anwohner verärgert

Ufschötti: Leute pinkeln in die Büsche vor den Häusern

Personen gönnen sich in der Ufschötti ein Sonnenbad. (Bild: ewi)

Im Sommer werden die Nächte länger – und damit vielerorts lärmiger. In der Ufschötti sorgen die vielen Besucher für Frust bei den Anwohnern.

Vandalismus, Lärm und Abfall: In der Ufschötti sorgen die vielen Besucherinnen immer wieder für Frust bei den Anwohnern. Insbesondere während der Corona-Pandemie und in Zeiten von geschlossenen Nachtclubs hat sich das Problem gemäss der IG Alpenquai zugespitzt (zentralplus berichtete). Der Lärm sei nahezu «explodiert und unerträglich geworden», sagte Nick Dubach damals. Dubach wohnt seit 30 Jahren am Alpenquai vis-à-vis der Ufschötti und ist Teil der IG Alpenquai.

Auch jetzt, wo die Corona-Restriktionen aufgehoben und die Clubs wieder offen sind, gehört der Lärm aber nicht der Vergangenheit an. «Wir stellen keine grundlegende Verbesserung fest. Aber immerhin ist es punkto Lärm auch nicht schlimmer geworden», sagt Dubach gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Leute pinkeln in die Büsche vor den Häusern

Regelmässig komme es aber in den Nächten noch zu Lärmbelästigungen, zudem gebe es eine Verlagerung: Jetzt seien die Menschen vermehrt auch beim Inseli und auf dem Areal der Kanti Alpenquai unterwegs. Und wenn sie von einem Ort an den anderen Ort gehen, seien sie oft sehr laut.

Für besonderen Frust sorgen Pinkler. «Diverse Leute pinkeln in die Büsche gleich bei unseren Wohnhäusern – und manche verrichten auch ihr grosses Geschäft», so Dubach.

Der Stadt ist das Problem bekannt. Sicherheitsmanager Christian Wandeler bestätigt im Medienbericht, dass es vorkomme, dass Gärten und Vorplätze als Toiletten missbraucht werden. Deswegen seien die Kiosk-WCs nun auch länger geöffnet.

Die Polizei, die an den Treffpunkten Präsenz markiere, suche immer wieder das Gespräch mit Jugendlichen. Vandalismus und Gewalt seien die grössten Probleme.

Gewisse Verbesserungen sind aber in Sicht. Dieses Jahr habe man weniger Aggressionen festgestellt, wie Wandeler sagt. Und auch Dubach spricht Verbesserungen an, etwa dass die Abfallkübel nicht mehr an der Strasse sondern näher am See platziert wurden.

Auch mehrere Projekte wollen Abhilfe schaffen. Mit dem «Kulturgärtli» stellt die Stadt das Areal auf dem Bootshallendach bei der Ufschötti Kunstschaffenden zur Verfügung (zentralplus berichtete). Und ab den Sommerferien ist wieder eine mobile Anlaufstelle für Suchtmittelprävention vor Ort (zentralplus berichtete).

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