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Junge Grüne reichen Petition bei Stadtkanzlei ein

Über 1000 Leute unterschreiben für Klimanotstand in Luzern

Die Jungen Grünen bei der Einreichung der Petition auf dem Luzerner Kormarkt.

(Bild: zvg)

Das ist die Forderung: 2030 netto keine Treibhausgase mehr auszustossen und die Klimakrise in der Stadt Luzern als Krise zu behandeln. Am Montag übergaben die Jungen Grünen der Stadtverwaltung eine Petition, in der über 1000 Menschen Stadtrat und Parlament auffordern den Klimanotstand auszurufen.

Nachdem am 2. Februar in der Stadt Luzern über 2000 Menschen für den Klimanotstand demonstrierten (zentralplus berichtete), nehmen die Jungen Grünen die Forderungen der Bewegung auf und fordern die Stadt Luzern nun mit einer Petition auf, die Klimakrise endlich als echte Krise zu behandeln
 und zweitens konkrete Massnahmen im Rahmen der städtischen Zuständigkeit zu ergreifen, damit die Stadt Luzern bis 2030 netto keine Treibhausgasemissionen mehr erzeugt.

Am montag wurde die Petition mit über 1000 Unterschriften bei der Stadtkanzlei eingereicht. «Auch die Stadt Luzern muss ihre Verantwortung in diesen Zeiten wahrnehmen. Der Kampf gegen den Klimawandel betrifft uns alle» sagt Jona Studhalter (23), der Co-Präsident der Jungen Grünen des Kantons Luzern. Wie es die zahlreichen Streiks und Demonstrationen in der ganzen Schweiz zeigten, sei das Thema Klimawandel einer breiten Bevölkerung sehr präsent.

Vorstösse folgen

Ergänzend zur Petition wollen die Jungen Grünen nach eigenem Verlautbaren in den verschiedenen Luzerner Parlamenten Vorstösse einreichen, um die Forderungen der Klimastreik-Bewegung direkt in die Politik zu tragen.

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