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Zutritt gab es nur mit Zertifikat

Trychler demonstrierten gegen 1. Augustfeier in Zug

Die «Freiheitst-Trychler» auf ihrem Protestzug durch die Stadt Zug. (Bild: Roger Meier)

Die «Freiheitstrychler», die seit Wochen an verschiedenen Orten an vorderster Front gegen die Corona-Massnahmen demonstrieren, drückten ihren Unmut gegenüber der Organisation diesjährigen Bundesfeier in der Stadt Zug mit einer lautstarken Mahnwache aus. 

Rund 20 «Freiheitstrychler» haben sich heute Mittag mit ihrer Gefolgschaft am Zuger Hafen versammelt, um mit lautem Schellengeläut dem Seebecken entlang in Richtung Landsgemeindeplatz zu spazieren. Weil die Teilnahme an der offiziellen Bundesfeier dieses Jahr nur mit Covid-Zertifikat erlaubt ist (zentralplus berichtete), wollte die Gruppe mit ihrer Aktion ein friedliches Zeichen «gegen die zunehmende Diskriminierung Ungeimpfter und gegen Behördenwillkür» setzen. 

Viele der Trychler waren gestern bereits an der Corona-Demo in der Luzernern Innenstadt (zentralplus berichtete) – darunter auch Ex-Radprofi und Corona-Massnahmenkritiker Albert Knobel, der den Passanten symbolisch die Schweizer Bundesverfassung in die Hand drückte.

Nach einer kurzen Mahnwache und ein paar Erinnerungsfotos vor dem abgesperrten Festgelände umrundeten die «Freiheitstrychler» mit viel Lärm den Platz und machten sich kurz vor 14.00 Uhr auf den Heimweg. Man habe bewusst darauf verzichtet, die um 15.30 Uhr beginnenden Feierlichkeiten zu stören, so eine Trychlerin. Auch sonst blieb es in Zug bislang ruhig.

Die Kundgebung verlief friedlich. (Bild: )
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