Transport von Gefahrgut gestoppt

Die Luzerner Polizei hat auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke ein Sattelmotorfahrzeug gestoppt. Dieses war mit ätzenden, flüssigen Stoffen beladen, jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet. 

Auf der Ladefläche wurden zwei mit dem gefährlichen Stoff befüllte Grossgefässe mit einer Gesamtmenge von 1700 Liter mitgeführt. Weil die Vorschriften für den Gotthardtunnel für dieses Gefahrgut höchstens 1000 Liter zulassen, musste dem Lastwagenführer die Weiterfahrt in Richtung Gotthard untersagt werden.

Zudem war das Sattelmotorfahrzeug von aussen nicht als Gefahrguttransport gekennzeichnet. Solche Transporte müssen aussen mit orangefarbenen Gefahrguttafeln gekennzeichnet sein, damit bei einem allfälligen Ereignis die Einsatzkräfte auf die besonderen Gefahren aufmerksam gemacht werden. Dies teilte die Luzerner Polizei am Freitag mit. Weiter stellte sich heraus, dass der Führer nicht im Besitze der erforderlichen Gefahrgutfahrer-Bescheinigung war. Auch die vorgeschriebene Ausrüstung für Gefahrguttransporte war nicht vollständig.

Gegen den Lastwagenführer und die am Transport beteiligten Unternehmen erstattet die Polizei Strafanzeigen an die zuständige Staatsanwaltschaft. Das Fahrzeug wurde nach erfolgter Kontrolle korrekt ausgerüstet, gekennzeichnet und durch eine berechtigte Person an den Ausgangsort zurückgefahren.

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