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Gedruckt muss es sein

Thomas Aeschi will das alte Amtsblatt zurück

So sah es aus, das Zuger Amtsblatt. Doch seit Jahreswechsel gilt «digital first». (Bild: ber)

Der Zuger Nationalrat beschwert sich über die digitale Umstellung des Traditionsblatts. Zudem sei die neue Ausgabe unübersichtlich und grafisch mangelhaft.

Stark verbesserungswürdig sei die aktuelle Umsetzung des Amtsblatts, schreibt SVP-Nationalrat Thomas Aeschi in einem Leserbrief in der «Zuger Zeitung». Er bedauert ausserdem den Entscheid der Regierung, das Amtsblatt nicht mehr abonnieren zu können und primär online zu veröffentlichen.

Es sei ein enormer Aufwand, das 80-seitige Blatt erst auszudrucken, wolle man es analog lesen. Die Tatsache, dass das Blatt bei den Gemeindeverwaltungen weiter auch gedruckt ausliegt, kann den Verfechter der alten Version der Speck Medien AG nicht trösten.

Speck Medien AG veröffentlicht Marktblatt

Das Amtsblatt wurde bis Jahreswechsel von der Speck Medien AG publiziert. Sie hatte einen Konzessionsvertrag mit dem Kanton. Seit dieser von der Regierung gekündigt wurde, veröffentlicht Zug das Amtsblatt «digital first» auf eigene Faust.

Die Speck Medien AG veröffentlicht unterdessen das «Zuger Marktblatt» als eigene Zeitung. Das Marktblatt war bisher der Nicht-Amtliche Teil des Amtsblatts, direkt hinten an die gedruckte Ausgabe angeheftet.

Genau diese Ausgabe wünscht sich Thomas Aeschi zurück. Gedruckt und als Doppelprodukt mit Amtsblatt und Marktblatt in einem. Nicht zuletzt, weil ihm das neue Amtsblatt der Regierung unübersichtlich und grafisch deutlich schlechter erscheint.

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