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Als Zeichen gegen den Boykott

Thomas Aeschi verfolgte die Schweizer Nati live in Katar

Am Sonntag noch in Katar, seit Montag wieder im Bundeshaus: Thomas Aeschi. (Bild: Archivbild: Screenshot Nationalratsdebatte)

Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi ist zusammen mit zwei Parteikollegen nach Katar gereist, um dort das Eröffnungsspiel der Schweizer Nati zu verfolgen. Die Diskussionen um den Boykott seien scheinheilig, so die Nationalräte.

Zusammen mit den zwei SVP-Kollegen Toni Brunner und Thomas Matter ist Thomas Aeschi für das Spiel Schweiz-Kamerun nach Katar geflogen. Warum das Trio an dieses Spiel gereist ist? «Uns ging es in erster Linie um den Fussball und auch darum, ein Zeichen zu setzen gegen die Diskussionen rund um den Boykott der Weltmeisterschaft», so Aeschi gegenüber «20 Minuten». «Die WM zu boykottieren, gleichzeitig aber immer mehr katarisches Öl und Gas zu kaufen, das ist schlicht scheinheilig», so Aeschi weiter.

Angesprochen auf die Menschenrechtsverletzungen im Wüstenstaat, sagt der Zuger Nationalrat: «Gerade weil die Weltmeisterschaft in Doha stattfindet, hat sich die Menschenrechtslage in Katar seit der WM-Vergabe im Jahr 2010 kontinuierlich verbessert und kann sich heute sicherlich mit der Menschenrechtslage in früheren WM-Staaten wie Russland, Brasilien oder Südafrika messen.»

Aeschi zeigt sich nach seiner Reise von Land und Leuten begeistert. «Alles ist top organisiert und die Stimmung war hervorragend. Die Menschen hier sind sehr gastfreundlich», wird Aeschi weiter zitiert.

Aeschi findet Ausrichtung im arabischen Raum «super»

Auch mit der lokalen Bevölkerung ist das SVP-Trio in Kontakt getreten. «Katar ist ein unglaublich globalisiertes Land, wir haben Menschen aus aller Welt getroffen. Die Katarer selber sind sehr gut ausgebildet und die Einheimischen sind sehr aufgeschlossen. Wir haben ein grossartiges Land erlebt und auch die Fifa ist zu loben für die Organisation dieses Anlasses. Fussball verbindet und wir finden es super, dass die WM erstmals im arabischen Raum ausgerichtet worden ist.»

Das Trio reiste am vergangenen Sonntag zurück in die Schweiz. Am Montag hat für die beiden Nationalräte Thomas Aeschi und Thomas Matter die Wintersession begonnen.

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