Stadtzuger Strandbad wird doppelt so gross

Der Weg für die Vergrösserung des Strandbads ist endlich frei. Das Bundesgericht stützt einen Entscheid der Stadt Zug, die benachbarte Oeschwiese in der Zone für öffentliche Nutzungen zu belassen.

Das Strandbad am Chamer Fussweg platzt im Sommer aus allen Nähten. Nun kann die Stadt das Bad erweitern, wie das SRF Regionaljournal berichtet.

Langer Rechtsstreit

Hingegen hatte die Grundeigentümerschaft der Oeschwiese eine Umzonung angestrebt. Das rund 9500 Quadratmeter grosse Grundstück hätte in die Wohnzone überführt und Wohnbauten an bester Lage realisieren werden sollen. Der seit der Ortsplanungs­revision 2009 dauernde Streit um die Wiese ist mittlerweile durch sämtliche Instanzen gegangen.

Nun wurde die Beschwerde der Grundeigentümer vom Bundesgericht abgewiesen. Damit bleibt die Oeschwiese in der Zone für öffentliche Nutzungen. Wie das Regionaljournal berichtet, zeigt sich der Stadtzuger Bauchef André Wicki zufrieden mit dem Entscheid. Jetzt müssen man sich mit der Grundeigentümerschaft auf eine Entschädigung einigen.

Preis noch offen

Dafür habe die Stadt Zug bereits Rückstellungen gemacht. Über den Preis werde voraussichtlich eine Schätzungskommission entscheiden. Bei der Stadt Zug rechne man damit, dass der Baustart im Jahr 2019 erfolgen wird. Ein Jahr später sei die Eröffnung des erweiterten Strandbades geplant.

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