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Frist verstrichen

Stadt Luzern reicht Strafanzeige gegen «Familie Eichwäldli» ein

Die Bewohner des Eichwäldli haben das Gebäude nicht verlassen, jetzt gab es eine Strafanzeige. (Bild: Leserreporter)

Die Bewohner des Eichwäldli sind noch immer nicht ausgezogen. Die Frist vom Montag wurde nochmals bis am Donnerstag verlängert. Nun ist sie ebenfalls abgelaufen. Die Stadt hat jetzt reagiert.

Die «Familie Eichwäldli» gibt nicht auf. Ursprünglich hätte sie die Soldatenstube am 31. Januar verlassen müssen. Doch die Stadt gewährte einen Aufschub bis am Montag, 15. Februar. Als sich zeigte, dass auch diese Frist verstreichen wird, ohne dass die Bewohner ausgezogen sind, wurde ein letztes Ultimatum gestellt: Am Donnerstag sollen sie das Gebäude verlassen.

Und doch sind die Räume der Soldatenstube nach wie vor belebt. Dies, obwohl die Stadt der Ansicht ist, dass das Gebäude einsturzgefährdet ist. Als Eigentümerin würde sie haften, sollte etwas passieren. «Sie kann es sich deshalb aus privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Sicht nicht leisten, das Gebäude weiterhin der ‹Familie Eichwäldli› zu überlassen», schreibt die Stadt am Donnerstagmorgen.

Da die Bewohner noch immer nicht ausziehen wollen, hat die Stadt deshalb eine Strafanzeige eingereicht. Dies hatte sie bereits zuvor angekündigt (zentralplus berichtete). Die Bewohner pochen noch immer auf ihr Recht. Sie sehen sich als Mieter, nicht Besetzer. Sollte das Gebäude also geräumt werden, will die «Familie Eichwäldli» ihrerseits juristisch gegen die Stadt vorgehen (zentralplus berichtete).

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