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1:1 beim Auswärtsspiel in Genf

Später Ausgleich: FCL holt Punkt gegen Servette

Erst in der Schlussphase fand der FCL (rechts Marvin Schulz gegen Steve Rouiller) den Weg zum erfolgreichen Torschuss. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Nach zwei Niederlagen zum Start unter dem neuen Trainer Mario Frick punktet der FC Luzern weiter: Nach dem jüngsten 1:0 gegen Sion spielt er auswärts gegen Servette 1:1. Dem FCL-Debütanten Marko Kvasina glückte die späte Reaktion auf einen unnötigen Rückstand.

Der Tabellenverletzte hatte mit seinem körperbetonten und aggressiven Spielstil den spielstarken Gegner bis zur Spielhälfte gut im Griff. Nur der Servettien Alex Schalk kam vor dem Tor der Luzerner gefährlich auf, setzte seinen Abschluss aber knapp neben das Gehäuse.

Und sonst war der Abstiegskandidat die spielbestimmende Mannschaft und bessere Mannschaft. Auch wenn es ihm bei der Verarbeitung der eigenen Offensivaktionen an der letzten Konsequenz und Entschlossenheit fehlte.

Ärgerlich, wie der FCL ins Hintertreffen gerät

Umso ärgerlicher für die Gäste, dass sie in den Minuten nach der Pause den Rückstand hinnehmen mussten. Und dafür waren sie selber besorgt. Es war eine sinnfreie Aktion am eigenen Strafraum, der in der Folge durch das 0:1 des zuvor eingewechselten Chris Bedia führte.

Es war der erste Gegentreffer für die Mannschaft von Trainer Mario Frick nach dem 5:0 im Cup-Viertelfinal in Biel und dem 1:0 im jüngsten Heimspiel gegen Sion. Und dieser warf den FCL in der Folge aus dem Konzept. Der FCL konnte nicht reagieren, die Genfer kamen auf.

Mario Frick versuchte von der Bank aus einen Akzent zu setzen und brachte den in dieser Woche neuverpflichteten und hoch aufgeschossenen Mittelstürmer Marko Kvasina für Asumah Abubakar ins Spiel. Um vielleicht die Serie der Ungeschlagenheit mit einem Tor in der Schlussphase doch noch fortsetzen zu können.

Drei Punkte Vorsprung für den FCL vor dem Direktduell

Das Schlagen weiter Bälle in die Spitze sollte sich dieses Mal auszahlen. In der 87. Minute verwertete der FCL-Riese aus Österreich eine Flanke von links per Kopf unhaltbar in die rechte Ecke zum 1:1-Ausgleich.

Sein erstes Tor bei der FCL-Premiere sorgte für ein leistungsgerechten Schlussstand. Die Luzerner haben nicht alles gut gemacht. Aber bei der aktuellen Tabellenlage dürfte ihnen das ziemlich egal sein. Sie haben nun drei Punkte Vorsprung vor dem Duell der beiden Tabellenletzten am nächsten Sonntag in Lausanne.

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