SP reicht Vorstösse über Steuerausfälle ein

Die SP hat im Grossen Gemeinderat und im Kantonsrat gleichzeitig einen Vorstoss zu Steuerausfällen eingereicht. In der Interpellation geht es darum, welche Auswirkungen diese Entlastung des Kapitals hat, schreibt die Partei.

In den letzten 15 Jahren seien immer wieder Steuerarten abgeschafft oder reduziert worden. Als Beispiele nennen sie: Die Teilabschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die Abschaffung der Handänderungssteuer, die Halbierung der Kapitalsteuern, die Senkung der Gewinnsteuern bei Kapitalgesellschaften, die Halbierung der Dividendenbesteuerung oder die Senkung der Vermögenssteuern. Zudem auch die steuerliche Begünstigung von Holding-Gesellschaften sowie Entlastungen bei der Grundstückgewinnsteuer.

Laut SP fehlen jedoch quantitative und umfassende Erhebungen über das Ausmass dieser Entlastungen. Diese Erhebungen wären aber für die politische Debatte und finanzpolitische Entscheidungen dringend nötig. Deshalb möchte die SP unter anderem wissen, wie hoch die entsprechenden jährlichen Steuer-Einnahmensausfälle pro Steuerart geschätzt werden. Dies in der Stadt und im Kanton Zug. Ausserdem wollen sie wissen, wie hoch die Auswirkungen der Steuern im Hinblick auf die geplante Unternehmenssteuerreform III geschätzt wird.

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