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SP Luzern will 30 Prozent weniger Autoverkehr

Die SP will den Autoverkehr in der Stadt massiv reduzieren, dafür den Langsamverkehr erhöhen.

Das schlägt die Arbeitsgruppe Verkehr in einem Arbeitspapier vor, das an der gestrigen Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Das Papier trägt den Titel «Vision 2030». Danach soll der Anteil des motorisierten Individualverkehrs von heute 40 auf 10 Prozent gesenkt werden. Dafür soll der Veloverkehr einen Anteil von 30 Prozent am Verkehrsaufkommen haben (heute zwei Prozent) und die Leute sollen vermehrt wieder zu Fuss gegen.

Die SP träume von einer autofreien Stadt, unbeeindruckt vom zunehmenden Widerstand aus Wirtschaft und von bürgerlichen Politikern gegen die aus deren Sicht zunehmend autofeindliche Politik, schreibt die «Neue Luzerner Zeitung».

Die SP argumentiert, Verkehrfragen beschäftigten die Stadtbevölkerung stark und die Verkehrspolitik werden zunehmend negativ gewertet. Es sei Zeit für einen «radikalen Wandel».

Wie das erreicht werden soll, wisse die SP nicht, kommentiert die «NLZ».

Die SP habe das Visionspapier im Grundsatz verabschiedet, es würden jedoch noch redaktionelle Änderungen vorgenommen, teilte die SP zentral+ mit. Deshalb könne das Papier noch nicht veröffentlicht werden. Das überarbeitete Konzept werde den Medien in den nächsten Wochen zugestellt

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