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Luzern nach dem Vorbild von Genf?

SP bringt Idee von «weiblichen» Verkehrsschildern aufs Tapet

Die Juso hat am Weltfrauentag bereits probeweise Schilder in Luzern umgestaltet. (Bild: zvg)

Statt Mann mit Hut sollen künftig auch Frauen auf den Schildern für Fussgängerstreifen zu sehen sein. Das regt die SP-/Juso-Fraktion im Luzerner Stadtparlament an. Nebst der Stadt Genf zeigte auch eine Aktion diesen Sonntag, wie das aussehen könnte.

Auch Frauen sollen auf den Strassenschildern und damit verstärkt im öffentlichen Raum sichtbar sein. Ein Postulat der SP/JUSO-Fraktion fordert deshalb, dass die Stadt Luzern prüft, die Zebrastreifen-Tafeln nach dem Vorbild der Stadt Genf anzupassen.

Dort musste der Mann mit Anzug und Hut teilweise weichen: Genf habe Anfang Jahr auf die Hälfte ihrer Strassenschilder mit Piktogrammen von Schwangeren, älteren, dickeren, dünneren Frauen ersetzt. Das leiste einen Beitrag zur Gleichstellung in einem Bereich, «wo wir uns unbewusst von Stereotypen beeinflussen lassen», wird Grossstadträtin Maria Pilotto in einer Mitteilung zitiert.

Das Verkehrsschild als Abbild der Gesellschaft

Wie das aussehen könnte, zeigte am Sonntag auch eine Aktion der Juso, die probeweise Schilder in der Stadt Luzern mit einer weiblichen Figur ausstattete.

Das Postulat regt darüber hinaus an, auch bei den Männern verschiedene Piktogramme zu nutzen, um ihre Verschiedenheit zum Ausdruck zu bringen. Auch weitere Sujets, wie beispielsweise Menschen im Rollstuhl, wären laut SP/Juso denkbar. Dabei sei die klare Funktion der Schilder als Hinweis zu berücksichtigen und zu wahren.

So sehen die Genfer Schilder aus. (Bild: zvg) (Bild: )
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