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55 Kinder positiv auf Corona getestet

Schulhaus Säli: Vier Klassen sind in Quarantäne

Im Schulhaus Säli in Luzern sind derzeit vier Klassen wegen eines Corona-Ausbruchs in Quarantäne. (Bild: ios)

Die Resultate der der Ausbruchtestung an den Schulen Säli und Steinhof liegen vor. Demnach sind 55 Kinder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neu gilt wieder die Maskenpflicht in den ausserschulischen Betreuungsangeboten für Schülerinnen ab der ersten Klasse.

Derzeit befinden sich vier Klassen (alle im Schulhaus Säli) aufgrund mehrerer positiv getesteter Kinder in einer Klassenquarantäne. 55 Kinder wurden positiv auf Corona getestet. Drei Lehrpersonen sind von einer Ansteckung betroffen. Das ist aber möglicherweise nicht alles.

Einige Schülerinnen konnten beim Ausbruchtesting nicht mitmachen. Dies aus verschiedenen Gründen. Manche sind bereits in Isolation oder in Klassenquarantäne, andere wurden bereits privat getestet, sind anderweitig krank oder gerade genesen. Teilweise fehlte auch das Einverständnis der Eltern.

«Da sich die meisten positiv getesteten Kinder in den Klassen des Kindergartens bis und mit 4. Primar befinden, haben Rektorat und Schulleitung entschieden, das Maskentragen bis und mit Freitag, 26. November 2021 für die Basisstufe, die 1.-4. Primarklassen und die Betreuungen aufrecht zu erhalten», heisst es in einem Brief an die Eltern. In den 5./6. Primarklassen gilt über diesen Zeitpunkt hinaus weiterhin die Maskenpflicht.

Die Schule prüft weiter, ob nächste Woche ein erneutes Testing durchgeführt werden kann.

Massnahmen reichen nicht aus

«Alle Schulen sind sensibilisiert und auf die Einhaltung der Hygienemassnahmen wird nach wie vor grösste Sorgfalt verwendet», heisst es in dem Elternbrief weiter. Es werde viel gereinigt, gelüftet, alle Klassenzimmer verfügen über CO2 Messgeräte. «Das alleine genügt nicht», heisst es jedoch weiter.

Viele Eltern wünschen regelmässige Pooltests an den Primarschulen (zentraplus berichtete). «Aufgrund mangelnder Kapazitäten im Kanton Luzern können wir dies leider weiterhin nicht durchführen», schreibt das Rektorat allerdings dazu.

Als wirksame Massnahme in den Schulen habe sich im Verlauf der Pandemiemonate das konsequente Maskentragen herausgeschält. «Da die grösste Durchmischung der Kinder aus verschiedenen Klassen in den Betreuungen stattfindet, weiten wir die Maskentragepflicht aus», wird im Elternbrief angekündigt. Konkret heisst das: ab sofort bis zu den Weihnachtsferien müssen die Kinder am Mittagstisch und im Hort eine Maske tragen. Dies gilt für die Schüler von der 1. bis 6. Klasse.

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