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Wahlen 2020: Zweierticket mit Matthias Senn

Roger Erni soll für Krienser FDP zweiten Sitz holen

Roger Erni, FDP, neu. (Bild: zvg)

Die Krienser FDP tritt mit zwei Männern zu den Stadtratswahlen 2020 an. Die Parteileitung schlägt Roger Erni als Kandidaten vor. Der Einwohnerratspräsident kandidiert gemeinsam mit dem bisherigen Bauvorsteher Matthias Senn, der Nachfolger von Stadtpräsident Cyrill Wiget werden will.

In der Stadt Kriens kündigt sich ein spannender Wahlfrühling an. Gleich mehrere Parteien hegen Ambitionen auf eine stärkere Vertretung im Stadtrat (zentralplus berichtete). So zum Beispiel die FDP: Bisher ist die Partei mit Bauvorsteher Matthias Senn in der Exekutive vertreten, doch sie strebt einen zweiten Sitz an.

Nun ist klar, wer neben Senn ins Rennen steigt: Die Parteileitung schlägt den 46-jährigen Roger Erni vor. «CVP, SP und möglicherweise auch die SVP werden mit zwei Kandidaten antreten. Da gibt es für uns keinen Grund, dies nicht auch zu tun», sagt er gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Zweiter Anlauf für Stadtpräsidium

Erni ist in Kriens bestens bekannt. Der langjährige Fussballer ist seit 2008 Einwohnerrat, seit kurzem dessen Präsident. Bei den kantonalen Wahlen im Frühling 2019 erreichte der Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Zentralschweiz ein gutes Resultat und den ersten Ersatzplatz. Sollte einer der sechs FDP-Vertreter vom Wahlkreis Luzern-Land zurücktreten, könnte er in den Kantonsrat nachrücken.

Matthias Senn will die Nachfolge von Stadtpräsident Cyrill Wiget antreten (Bild: jal)

Die FDP hat nicht nur einen zweiten Sitz im Visier, sondern auch das Stadtpräsidium. Dieses wird frei, da der bisherige Cyrill Wiget als einziger der fünf amtierenden Stadträte seinen Rücktritt angekündigt hat (zentralplus berichtete). Der Grüne obsiegte 2016 knapp gegen Matthias Senn. Nun tritt der FDP-Mann nochmals als Stadtpräsident zur Wahl an. Die definitiven Nominationen erfolgen an der FDP-Parteiversammlung im November.

Sieben Kandidaten bereits bekannt

Die Stadtratswahlen finden am 29. März 2020. Die SP schickt nebst der bisherigen Stadträtin Judith Luthiger ihren Fraktionschef Cla Büchi ins Rennen. Er will auch Stadtpräsident werden. Die Grünen wollen ihren Sitz sowie das Präsidium mit Maurus Frey verteidigen. Der 37-Jährige präsidiert die Kantonalpartei.

Die CVP wird mit ihren beiden bisherigen Vertretern Franco Faé und Lothar Sidler antreten. Auch die SVP dürfte einen oder zwei Kandidaten stellen, hält sich mit konkreten Namen aber bislang noch zurück. Insgesamt werden damit mindestens acht Krienserinnen und Krienser nächsten Frühling um die fünf Stadtratssitze kämpfen.

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