Unmut in Risch häufe sich

Wer wohnt in der Flüchtlingsunterkunft im Hotel Waldheim?

Das ehemalige Hotel Waldheim dient als Flüchtlingsunterkunft. (Bild: Archivbild: mam)

Der Unmut der Bevölkerung bezüglich der Flüchtlingsunterkunft in Risch werde stärker, sagen drei bürgerliche Kantonsräte. Sie wollen deshalb Auskunft vom Zuger Regierungsrat.

«Leider häufen sich Unmut und Meldungen aus der Bevölkerung, insbesondere der in der unmittelbaren Nachbarschaft vom Waldheim lebenden Menschen», schreiben Alex Haslimann (SVP), Patrik Kretz (SVP) und Helene Zimmermann (FDP) in einer kleinen Anfrage an die Zuger Regierung. Sie stellen dem Kanton darin Fragen zum ehemaligen Hotel Waldheim in Risch, wo aktuell ukrainische Flüchtlinge untergebracht sind.

Zu viel Lärm und Geschäfte von Hunden

Die Bevölkerung wisse nicht, an wen sie sich mit «alltäglichen Problemchen» bezüglich der Unterkunft wenden könne. Da die Gemeinde Risch nicht zuständig sei, sei es schwierig, allfällige Anliegen zu platzieren. Beispielsweise komme es zu Lärmemissionen durch die Lüftung und Klimatisierung. Ausserdem sei nachtsüber die Fassadenbeleuchtung angeschaltet. Mit diesen Anliegen sei die Bevölkerung nun zu den Politikern gekommen.

Haslimann, Kretz und Zimmermann wollen deshalb wissen, wie viele Kinder, Frauen und Männer das Waldheim aktuell bewohnen. Zusätzlich fragen sie, wie viele Hunde sich dort aufhalten und ob die Gemeinde ein Hunde-WC installieren könnte. Die Tiere würden nämlich ihre Geschäfte «grossräumig rund ums Waldheim» machen.

Weiter wollen die Kantonsräte wissen, an wen sich die Bevölkerung bei «kleinen Problemchen» melden kann und ob eine Anlaufstelle direkt vor Ort etabliert werden könnte.

Verwendete Quellen
  • Kleine Anfrage betreffend Betrieb der Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge im Waldheim in Risch
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