Raservideo nicht verwendbar

Ein Video, das einen Autofahrer beim Rasen in Dietikon/ZH zeigt, darf vorerst nicht als Beweismittel verwendet werden. Das hat das Bundesgericht entschieden.

Dabei ging es um ein Autorennen zweier Männer. Ein Freund hatte die beiden dabei gefilmt. Das Obergericht Zürich verurteilte, gestützt auf Aussagen der anderen beiden Männer, einen der Autofahrer. Es ging davon aus, alle hätten in das Filmen eingewilligt.

Das Bundesgericht kritisiert, dass der Beschuldigte bei der Befragung der anderen nicht dabei war und lässt die Aussagen nicht zu. Ein illegal erstelltes Video könne erst nach einer Interessenabwägung als Beweis dienen.

Quelle:swisstxt
Raservideo nicht verwendbar
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