Pilatus mit Milliarden-Umsatz

Zum dritten Mal in Folge knackt die Pilatus-Gruppe die Umsatz-Milliardengrenze. Trotz hoher Investitionen in Forschung und Infrastruktur konnte Pilatus an die vergangenen Jahre anknüpfen. Für das laufende Geschäftsjahr stehen die Vorzeichen nicht ganz so gut.

«Mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Schweizer Franken kann Pilatus an die Umsätze der Vorjahre anknüpfen», so die Pilatus Gruppe in einer Mitteilung. Wie die Gruppe schreibt, sei das Geschäftsjahr 2015 für Pilatus erfolgreich gewesen. Mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Schweizer Franken konnte Pilatus gemäss eigenene Angaben das Rekord-Volumen des Vorjahres halten.

63 neue Arbeitsplätze in Stans

Trotz grossen Investitionen von fast 150 Millionen Franken in die Infrastruktur sowie in die Forschung und Entwicklung, habe ein ausgezeichnetes Betriebsergebnis von 191 Millionen Franken erwirtschaftet werden können, so Pilatus. In ihrer Mitteilung schreiben die Pilatus, dass dank des guten Geschäftsjahres alleine in Stans im vergangenen Jahr 63 neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Ausserdem hätte Pilatus den Bestellungseingang gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln können. «Der grösste Flottenauftrag erhielt Pilatus von der Australischen Luftwaffe, welche im Dezember letzten Jahres 49 PC-21 Trainingsflugzeuge bestellte und zukünftig ihre Militärpiloten damit ausbilden wird», so die Mitteilung.

121 Flugzeuge ausgeliefert

Im Jahr 2015 seien 121 Flugzeuge gebaut und an Kunden auf der ganzen Welt übergeben worden, schreibt Pilatus in ihrer Mitteilung. Bei rund der Hälfte der Flugzeuge handle es sich um Zivilflugzeuge, bei den anderen um Trainingsflugzeuge. Gemessen am Umsatz stellt der Geschäftsbereich der Trainingsflugzeuge mit zwei Dritteln am Gesamtumsatz erneut ein sehr stabiles Standbein des Unternehmens dar, so die Gruppe.

Investitionen in der Schweiz

Pilatus investiere weiter in den Werkplatz Schweiz und strebe dabei Wachstum an, so die Gruppe: «Zum einen baut Pilatus ein Oberflächenbehandlungszentrum, zum anderen wird eine bestehende Produktionshalle umgebaut und mit sieben hochmodernen Fräsmaschinen ausgestattet. Die baulichen Massnahmen dazu sind bereits angelaufen», gibt Pilatus bekannt.

Aussichten für 2016 nicht ganz so rosig

«Ich bin stolz, dass wir im Jahr 2015 fast nahtlos an das Rekordergebnis des letzten Jahres anknüpfen konnten und dies in Schweizer Franken wohlgemerkt, einer der stärksten Währungen der Welt», so Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident der Pilatus. Das Jahr 2015 sei erneut ein Rekordjahr gewesen, aber das laufende Jahr 2016 werde weniger gut werden, so Schlenk. «Umsatz und Ertrag werden tiefer ausfallen aufgrund der Tatsache, dass Flottenaufträge erst ab 2017 finanziell wirksam werden.»

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