Perler Unterallmend wird ökologisch aufgewertet

Die Sumpfschrecke: Sie soll von der Aufwertung des Naturschutzgebietes profitieren. (Bild: Troxler Niklaus/zVg)

Die Renergia Zentralschweiz AG bezahlt ein Naturschutzprojekt. Das Naturschutzgebiet Perler Unterallmend soll aufgewertet werden. Damit gleicht die Renergia den Bau der Kehrichtverbrennung ökologisch aus.

Das Naturschutzgebiet Perler Unterallmend sei eines der letzten Flachmoore im Luzerner Mittelland, teilt der Kanton mit. Ziel der Aufwertung ist es, wichtige Arten und Biotope des Perler Naturschutzgebiets zu schützen und zu fördern. Geplant sind etwa die Renaturierung von Riedflächen oder die Erstellung von Flutmulden und Kleinweihern.

Die Umsetzung des Aufwertungsprojekts startet in den nächsten Tagen und dauert bis November 2016. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern wird das Projekt eng begleiten.

Zu den Kosten des Projekts sagt Isabel Rust von der Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald auf Anfrage, die Renergia AG leiste total zwei Millionen Franken für ökologische Ausgleichsmassnahmen ausserhalb ihres Firmenareals. «Ich möchte aber präzisieren, dass nur ein Teil davon für die Perler Unterallmend genutzt wird. Mit dem restlichen Betrag wurden bereits Aufwertungen im Gemeindegebiet finanziert.»

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