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Mit Platz für Apéro-Bar

Pastrami und Pastetli: Luzerner Magdi eröffnet Charcuterie

Die berühmt-berüchtigte Magdi-Bar in der Luzerner Eisengasse. (Bild: )

Das Magdi in der Luzerner Eisengasse will expandieren. Im Lokal neben der Bar, dort wo früher ein Schmuckladen war, wollen die neuen Inhaber eine «Charcuterie» einbauen. Dort soll es allerlei lokale Fleischspezialitäten geben, von Terrine bis zu hausgemachten Pasteten.

Das Magdi in der Luzerner Eisengasse ist eine Institution. Wer hat hier noch nicht an einem feuchtfröhlichen Fasnachts-Abend einen Carajillo getrunken oder sich auf dem Nachhauseweg noch einen Schlummertrunk genehmigt? Seit diesem Jahr hat das Magi neue Besitzer – und mit ihnen weht auch ein neuer Wind (zentralplus berichtete).

Diese haben nämlich Expansionspläne für das Magdi. So liegt derzeit ein Baugesuch für eine neue «Charcuterie» öffentlich zur Einsicht auf. Das neue Geschäft soll im leerstehenden Lokal links der Magdi-Bar entstehen, dort wo früher ein Schmuck-Laden war.

Doch eine Charcuterie, was soll das überhaupt sein? Den Betreibern, Martina Odermatt und Thomas Pollet, schwebt ein Delikatesseladen mit allerlei lokalen Fleischspezialitäten vor. Hausgemachte Pasteten, Pastrami, Pancetta, oder Terrinen – sozusagen alles was das unvegetarische Herz begehrt. Im Lokal können die Kunden einkaufen oder die Spezialitäten direkt vor Ort als Apéroplättli essen. Das Fleisch stammt vom Luzerner Uelihof und von einem Produzenten aus Stans.

Durchgetaktetes Programm

Odermatt und Pollet geben im Baugesuch auch gleich eine Gebrauchsanweisung, wie das Lokal in Zukunft zu verstehen und zu nutzen ist. Einen Freitag stellen sie sich wie folgt vor: Zuerst gibt es zum Feierabend einen Apéro in der Charcuterie, gefolgt von einem Znacht in der Beiz. Abgerundet wird das durchgetaktete Programm mit einem «letzten Bierli» in der Magdi-Bar.

Für sie ist der Bedarf nach diesem Konzept gegeben: «Eine Charcuterie mit ausschliesslich hausgemachten Produkten gibt es bis jetzt noch nicht in unserer Stadt.» Damit wollen sie letztlich wieder mehr Leben in die Eisengasse bringen.

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